Unsere Schmetterlinge haben verschiedene Überlebensstrategien ausgebildet, um sicher über den Winter zu kommen. Etliche Arten überwintern als Eier, Raupen oder Puppen.

Die Raupen oder Puppen befinden sich meist in einer Erdhöhle, an einem trockenen Platz unter einem Dachvorsprung oder geschützt an Gehölzen. Sie sind nicht zu stören oder gar ins Haus zu holen, da sie dort keine Überlebensmöglichkeiten haben. Für viele Falter ist diese Überwinterung sowieso eine kritische Phase, da sie leicht von Bakterien, Pilzen und Viren parasitiert werden.

Einige Schmetterlinge überwintern aber auch als Vollinsekt, also als Falter bei uns. Am widerstandsfähigsten ist dabei der an Zweigen überwinternde Zitronenfalter.

Etwas mehr Schutz brauchen der Kleine Fuchs und das Tagpfauenauge. Diese beiden bei uns häufigen Schmetterlinge, die bis vor wenigen Wochen noch an den Blüten der Herbstastern und Fetthennen (Hylotelephium spectabile) zu beobachten waren, überwintern auf Dächern und Böden. Deshalb sollte man die Außenluken und Uhlenfluchten nicht verschlossen halten, und bei Schuppen und Kellern immer einen Einlass offen halten, um diesen Wintergästen einen Platz zu bieten.

Verirren sich diese Tiere in geheizte Räume, müssen sie vorsichtig umgesetzt werden, da sie in der warmen Luft leicht austrocknen würden.

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