Berlin Eindrucksvolle Trimmleistungen, aber auch große Unterschiede in der Lautstärke offenbarte der Rasentrimmer-Test der Stiftung Warentest. Fazit: Den Geldbeutel schonen die Kabel-Geräte, über die leiseren Akku-Geräten freuen sich vermutlich die Nachbarn.

Neun Akku-Rasentrimmer ließen die Warentester gegen fünf Geräte mit Kabel antreten. Im Test: Markengeräte von Gardena, Bosch & Co sowie Baumarkt­ware von Obi und Hellweg. Am Ende schneiden sechs Geräte gut ab, davon nur eins mit Steck­dosen­anschluss.

Trimmer mit Akku

Bei den Akku-Trimmern wurden solche ausgewählt, deren Akkus sich heraus­nehmen und auch in andere Geräte desselben Anbieters einsetzen lassen – zum Beispiel in eine Heckenschere. Mit einem solchen Akku-System können Verbraucher Geld sparen, weil sich ein Energiespeicher für mehrere Geräte nutzen lässt, erklären die Warentest. Außerdem seien nützliche Zweit­akkus so oft günstig verfügbar. Vorrangig wählten die Prüfer Rasentrimmer mit 18-Volt-Akku aus, alternativ aber auch mit 22 oder 36 Volt. Praktisch sind die Akku-Rasentrimmer alle­samt: kein störendes Kabel und schnell einsatz­bereit.

Zwar kommt auch der beste Akku-Trimmer ohne eine gewisse Lautstärke nicht aus. Kabeltrimmer sind aber deutlich lauter – einige im Test sogar lauter als Elektro-Rasenmäher.

Die Trimm­leistung aller getesteten Geräte mit den rotierenden Mähfäden erwies sich im Hinblick auf typische Hausgärten durchweg mindestens als befriedigend. Mit einigen Rasentrimmern ließen sich noch bessere Leistungen erzielen und in gleicher Zeit deutlich größere Flächen mähen. Auch Wild­wuchs konnten viele Geräte erfolg­reich platt machen.

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Gute Akkus hielten rund 20 Minuten durch. Der sehr gute Gardena-Batteriepack schaffte am meisten Fläche mit einer Akku-Ladung, so Stiftung Warentest, die Trimmer von Bosch und Black+Decker hielten nur zehn Minuten durch.

In der Handhabung kristallisierten sich im Test einige Details heraus, auf die Verbraucher bei der Wahl des Trimmers achten sollten: eine individuelle Einstellmöglichkeit, einen wirksamen Pflanzenschutzbügel und einen Mähfaden, der nur bei Bedarf nachgeführt wird, damit eine Spule möglichst lange hält.

Spitzenreiter

  Fünf Akkugeräte erzielen ein gutes Qualitätsurteil: Am günstigsten sind die Trimmer von Alko für 105 Euro und Makita für 138 Euro. Die beste Trimmleistung unter den Kabellosen erzielen Gardena (295 Euro), Husqvarna (279 Euro) sowie Stihl (249 Euro, laut Anbieter ein Auslaufmodell).

  Geräte mit Kabel sind recht preisgünstig zu haben, aber oft nicht ohrenfreundlich. Vier von fünf Geräten erzielen eine gute Trimmleistung. Bei Einhell und Obi erleichtern Laufrollen senkrechtes Arbeiten. Insgesamt schneidet aber nur der Stihl (89 Euro) gut ab – auch weil er vergleichsweise leise ist.

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