Pflegetipp
Frische Kräuter aus Kübeln und Kästen

Bild: Peter Busch
Keine Frage des Platzes: Auch in Töpfen lässt sich ein kleiner Kräutergarten anlegen.Bild: Peter Busch
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Ein fehlender Haus- oder Kleingarten ist kein Hinderungsgrund, selbst Kräuter anzubauen. Einige Töpfe oder Kästen, besonders dekorativ sind Terrakottagefäße mit mehreren Taschen, ermöglichen einen Kräuteranbau selbst auf einem kleinen Balkon oder einer Terrasse. Sogar ein geräumiges Fensterbrett reicht für den eigenen kleinen Bedarf aus.

Zu den ein- und zweijährigen Pflanzen, die jetzt noch gut ausgesät werden können, gehören Bohnenkraut, Dill, Kerbel, Portulak, Petersilie und Löffelkraut. Basilikum und Majoran kauft man sich bereits als große Pflanzen.

Zu den begehrten Kräuterstauden gehören viele Mittelmeerpflanzen wie Lavendel, Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian, Tripmadam, Weinraute, Winterbohnenkraut und Ysop. Sie gehören in der Mittelmeerregion zu den Pionierpflanzen und wollen auch bei uns einen mageren, kalkhaltigen, eher trockenen Boden erhalten. Da alle diese Kräuter nicht zu groß werden, kann man einige von ihnen in geeigneten Gefäßen gut zusammenpflanzen und gemeinsam frostfrei überwintern.

Zu den nicht so großen Kräuterstauden gehören Eberraute, Estragon, Pfefferminze, Pimpinelle und Zitronenmelisse. Zu den kleinen Kräuterstauden gehören Schnittlauch und Waldmeister.

Für eine ausreichende Wasserversorgung muss während der Wachstumszeit ständig gesorgt werden, da Pflanzen in Kübeln schneller austrocknen. Tongefäße verdunsten zudem bis zur Hälfte des gegebenen Wassers.

Bei buschigen Pflanzen beginnt die Erntezeit im neu angelegten Kräutergärtchen sofort und geht bis in den Spätherbst hinein. Von den frostfrei überwinternden Mittelmeerkräutern kann man auch in der kalten Jahreszeit immer einige Blättchen zupfen. Manche Kräuter liefern sogar so viel Grün, dass es getrocknet oder eingefroren werden kann.

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