Die Blüten der Prachtscharte locken Fluginsekten in Massen an, wie man es sonst nur bei Schmetterlingssträuchern und Ligularien erlebt. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge umlagern die Blüten, die aparterweise von oben nach unten blühen, und finden dort reichlich Nahrung.

Prachtscharten (Liatris) passen gut in Gartenteile mit Steppencharakter sowie im Staudenbeet zu Alant, Goldrute, Glockenblumen, Sommerastern, Schleierkraut und natürlich zu Gräsern. Die kleinen Sorten eignen sich auch vorzüglich zum mobilen Grün in Töpfen und Trögen. Die über zwei Wochen blühenden Ähren passen zudem gut zu sommerlichen Blumensträußen und halten lange in der Vase.

Außer einem sonnigen Stand stellt diese Staude keine besonderen Ansprüche, selbst ein sandiger Boden mit Trockenheit wird vertragen. Empfindlich reagieren die knolligen Wurzelstöcke jedoch auf Nässe im Winter, auf Grund von Fäule kann es da schnell zu Ausfällen kommen. Nicht verschwiegen werden soll auch ein weiterer Nachteil: Die Wurzeln sind ein wahrer Leckerbissen für Wühlmäuse, und in Gärten, wo diese Tiere ihr Unwesen treiben, bedarf es besonderer Umsicht.

Es empfiehlt sich, die Knollen ähnlich wie Tulpenzwiebeln in Pflanzschalen im Frühjahr in die Beete zu setzen. Dies hat zwei Vorteile: Sie bieten einen Schutz vor Wühlmausfraß und erlauben im Winter auch eine Pflanzung in nassen Beeten. Nachdem sich im Herbst die Blätter eingezogen haben, werden die Stauden ebenerdig zurückgeschnitten und Pflanzschalen mit möglichst viel anhaftender Erde und Wurzeln ausgegraben und in einem Schuppen oder Keller gelagert.

Prachtscharten vermehrt man sortenrein über die Teilung des Wurzelstockes. Pflanzen aus Samen bieten sich hingegen bei neuen Arten an oder aber zum Experimentieren.

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