Neben Hauswänden begrünt Knöterich alles, was sich ihm als Stütze anbietet: Blitzableiter, Gitterzäune, Laubengestelle, Schuppen und Spaliere.

Knöterich eignet sich auch vorzüglich, um verkahlte Fichten und Hecken zu begrünen. Innerhalb weniger Jahre entwickelt sich ein ideales Vogelschutzgehölz. Die verkahlten Bäume sind eine vollkommene Rankstütze.

Für eine Anpflanzung in der ganzen Vegetationszeit empfiehlt sich der Schlingknöterich (Fallopia aubertii), der als Containerpflanze das ganze Jahr über zum Kauf angeboten wird und bis zum Herbst noch gut einen Meter wächst.

Wichtig vor dem Einpflanzen des Containers ist ein gründliches Wässern des Ballens. Am besten stellt man ihn drei bis vier Stunden in einen Eimer mit Wasser, damit sich das Substrat richtig vollsaugen kann.

Außer Efeu und Wildem Wein, die beide Haftwurzeln ausbilden, brauchen alle anderen Pflanzen Rankträger, Holz und Spanndraht sind dazu am besten geeignet. Am sinnvollsten unterstützt man die Pflanzen, wenn man ihnen ihrer jeweiligen Klettertechnik entsprechende Kletterhilfen anbietet. Knöterich als Schlinger wächst spiralförmig um Stützen herum. Senkrechte Kletterhilfen, Spanndraht, Stangen oder Zaunlatten sind ideal.

Innerhalb eines Jahres wächst Knöterich dann locker vier Meter, im Ganzen klettert er etwa 15 Meter hoch. Knöterich ist anspruchslos, eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte und entwickelt spießförmige bis herzförmige Blätter. Ab Sommer zeigen sich die zahlreichen weißen Blütenrispen, die von Insekten hoch geschätzt sind.

Das Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt, Knöterich zurückzuschneiden. Selbst ein radikaler Rückschnitt wird gut vertragen und ist alle paar Jahre an Haus und Mauern zu empfehlen, damit einem der Knöterich „nicht über den Kopf wächst“.

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