Pflanze der Woche
Herbst- und Wintersorten des Teltower Rübchens jetzt aussäen

Ein echter Exot im Gemüsebeet ist das Teltower Rübchen. Doch der Anbau lohnt sich, denn die kleine Speiserübe schmeckt besonders mild. Hobbygärtner säen die Herbst- und Wintersorten am besten im Juli aus.

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Teltower Rübchen mögen gern sandigen Boden. Die Aussaat erfolgt am besten im Juli. Foto: Ralf HirschbergerBild: dpa-infocom GmbH
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Berlin (dpa/tmn) - Zeitweise fast vergessen, sind sie heute wieder eine echte Spezialität: Teltower Rübchen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Im Sommer können die Herbst- und Wintersorten ausgesät werden, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG).

Voraussetzung für eine gute Rübchenernte ist ein eher sandiger Boden, wie man ihn im namensgebenden Teltow in Brandenburg häufig vorfindet.

Vor der Aussaat sollte der Boden gründlich gelockert und Steine und andere Hindernisse entfernt werden, sonst wachsen die Teltower Rübchen (Brassica rapa L. subsp. rapa f. teltowiensis) krumm oder verzweigen sich. Dadurch schmecken die Rüben von nur zwei bis vier Zentimetern Durchmesser zwar nicht schlechter, sie lassen sich aber schlechter putzen und verarbeiten.

Nach der Aussaat empfiehlt der BDG, das Beet gleichmäßig feucht zu halten. Etwas Volldünger unterstützt das Wachstum. Schon ab Oktober können die kleinen Rüben mit dem besonders feinen Aroma geerntet werden.

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