Obstschädlinge
Birnenblätter mit Pocken sind von Milben befallen

Manchmal werden junge Birnenbäume von der Birnenpockenmilbe heimgesucht. Zu erkennen ist dies an roten Pocken an den Blättern. Was Hobbygärtner gegen den Befall tun können:

Bild: dpa-infocom GmbH
An Birnbaumblättern zeigen sich manchmal rote Flecken. Sie stammen meist von Birnenpockenmilben. Entfernen lässt sich der Schädling jedoch nur bei geringem Aufkommen. Foto: Arno BurgiBild: dpa-infocom GmbH
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Veitshöchheim (dpa/tmn) - Wer an den frischen Blättern junger Birnbäume rote Pocken findet, kann diese entfernen. So lässt sich ein Befall mit der Birnenpockenmilbe eventuell reduzieren. Allerdings gelingt dies nur bei einem geringen Aufkommen.

Bei einem stärkeren Befall können Pflanzenschutzmittel gegen Gallmilben helfen, Rapsölprodukte etwa - allerdings erst wieder beim Austrieb im nächsten Frühling. Darauf weist die Bayerische Gartenakademie hin.

Die Birnenpockenmilbe saugt die Blätter aus, wodurch sich Pocken bilden. Diese sind anfangs grün, später zeichnen sie sich deutlich rot auf den Blätter ab und werden letztlich schwarz, wenn die Milben wieder weg sind. Während einer Vegetationszeit bilden sich mehrere Generationen der Tiere. Im Spätsommer wandern die Schädlinge in die bereits angelegten neuen Knospen der Bäume, in denen sie überwintern.

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