Nicht auf Wurzelballen kippen
Bei wenig Zeit Orchidee mit dem Schnapsglas gießen

Orchideen sind schön anzusehen und leicht zu pflegen. Nach einem etwa zehnminütigen Wasserbad sind sie meist für Tage versorgt. Aber was ist, wenn man dafür keine Zeit hat?

Bild: dpa-infocom GmbH
Orchideen können zur Not mit einem Schnapsglas gegossen werden - die Füllmenge genügt ihnen völlig. Foto: Ursula DürenBild: dpa-infocom GmbH
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Essen (dpa/tmn) - Eigentlich tut es Orchideen gut, wenn sie gebadet statt nur gegossen werden. Wer das auf die Schnelle nicht schafft, sollte zum Schnapsglas greifen. 

Ein mit etwa 60 Milliliter Wasser gefülltes Glas bietet der Pflanze auch die benötigte Menge, erläutert die Orchideen-Kampagne "Zeig', wer du bist" des Blumenbüros. Das Wasser sollte aber nicht direkt auf die Mitte des Wurzelballens gegossen werden, sondern an den Rand. Sonst kann es sein, dass die Blätter faulen.

Wer etwas mehr Zeit hat, sollte den Innentopf der Orchidee für fünf bis zehn Minuten in eine Schüssel stellen. Die Wurzeln nehmen dann selbst die benötigte Menge Wasser auf. Bevor man die Pflanze in ihren Übertopf zurückgibt, muss der Wurzelballen gut abtropfen können. Sonst droht ebenfalls Fäule.

Besser als Leitungswasser sind für Orchideen Regenwasser oder kondensiertes Wasser aus dem Trockner. Denn dieses ist frei von Kalk und Mineralien.

Das könnte Sie auch interessieren