Monilia-Pilz
Alle infizierten Früchte entfernen

Bild: Peter Busch
Die Monilia-Fruchtfäule erkennt man gut an den konzentrischen Pilzringen.Bild: Peter Busch
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Monilia-Fruchtfäulen lassen sich gut an den konzentrischen Pilzringen mit den typischen weißen Fruchtkörpern erkennen. Apfel und Birnen verfärben sich später – oft erst auf dem Lager – schwarz. Bei den betroffenen Früchten sieht man auch häufig, dass eine Schalenverletzung, wie sie zum Beispiel von Vögeln und Wespen hervorgerufen wird, die Eingangspforte für den Pilz war.

Erst wenn keine Brut mehr mit zerkauten Insekten zu versorgen ist, ernähren sich die Vollinsekten der Wespen liebend gern auch von Obst. Auch Vögel nehmen die Früchte an, zum Teil zur Wasseraufnahme, und haben deshalb die Früchte angepickt. Für Abhilfe sorgen dann das Aufstellen von Vogeltränken oder ein Abdecken kleiner Bäume mit einem Netz. Waren die Übeltäter hingegen Wespen, kann man mit Flaschen, die mit gärenden Essigflüssigkeiten gefüllt sind und in den Baum gehängt werden, diesen Schäden vorbeugen. Essigsubstanzen haben den Vorteil, dass die nützlichen Bienen diese Flüssigkeit so gut wie nicht annehmen.

Bei ersten Anzeichen von Monilia-Fruchtfäule sind die betroffenen Früchte einzusammeln und aus dem Gartenbereich zu entfernen. Sie gehören wegen ihrer Ansteckungsgefahr auch nicht auf den Kompost. Um einer Infektion im nächsten Jahr vorzubeugen, ist darauf zu achten, dass zudem keine infizierten Äpfel und Birnen im Herbst unter den Bäumen liegen bleiben.

Mit diesen wenigen Maßnahmen ist es gut möglich, den Monilia-Pilz in Grenzen zu halten, einer Ernte gesunder Früchte steht dann nichts im Wege.

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