Sie hängen von der Decke, stecken in Gehölzen und prangen auf vielen Produkten: An Bienen herrschte in manchen Hallen auf der nach eigenen Angaben weltweit größten Gartenmesse kein Mangel. In der Natur sieht das jedoch anders aus. Daher wollen viele Menschen ihren Garten, Balkon oder ihre Fensterbänke insektenfreundlich gestalten. Sie pflanzen Blumen, Kräuter und Gehölze, installieren Nisthilfen und Tränken für Bienen, Hummeln & Co.

Insektenfreundliches Gärtnern bleibt im Trend

Die Branche hat den Trend erkannt. „Es entstehen immer mehr Gärten dort, wo Menschen leben: auf Balkonen und Dachterrassen. So schaffen sie in der Stadt grüne Oasen für sich und für die Bienen“, sagt Arne Hückstädt vom Industrieverband Garten (IVG).

In Eigenregie haben viele Unternehmen entsprechend begonnen, ihre bienenfreundlichen Pflanzen und Produkte auffällig zu kennzeichnen. Mit Hinweisen wie „bienenfreundlich“ oder „Bee-Happy“ wollen sie Kund*innen eine Orientierung geben. In der nächsten Saison wird davon wohl noch mehr zu sehen sein, so der Eindruck in Köln.

Neu: Insektenhotel inklusive Bewohner

Und auch bei den Produkten haben sich die Unternehmen etwas einfallen lassen. Quedlinburger Saatgut beispielsweise bietet sein Insektenhotel gleich mit Bewohnern an: Zur Nisthilfe gibt es kostenlos einen Gutschein für 25 Rote-Mauerbienen-Kokons. Die Insekten werden im Frühjahr vom Bodensee geliefert. „Je nach Temperatur schlüpfen die Bienen nach drei bis acht Tagen“, sagt Geschäftsführer Frank Diedenhofen.

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