Für das menschliche Auge sind die Licht- und Schattenverteilung in den Räumen kaum objektiv wahrnehmbar. Bereits zwei Meter hinter dem Fenster hat sich die Lichtstärke auf die Hälfte reduziert, und ab drei bis vier Meter stehen nur noch zehn Prozent des Lichtes zur Verfügung.

Bedenkt man zudem, dass an einem trüben Wintertag nur ein Zehntel des Lichtes wie im Sommer vorhanden ist, herrscht für manche Pflanzen eine gefährliche Finsternis. Natürlich stellen alle Pflanzen unterschiedliche Anforderungen an das Licht. Vereinfachend lässt sich sagen, dass Zimmerpflanzen mit bunten Blättern oder Blüten den höchsten Lichtanspruch haben, während reine Grünpflanzen am ehesten im Schatten stehen können.

Ob die Pflanzen mit ihrem Standort zufrieden sind, ist jetzt gut zu erkennen. Entwickeln sich die Blätter fahl und durchsichtig und kommt es zu kraftlosen Neutrieben, fehlt Licht, und oft stehen die Pflanzen auch zu warm. Für einen lichtarmen Standort geeignet sind zum Beispiel Efeu, Efeutute, Farne, Grünlilie, Monstera, Palmen, Philodendron, Tradescantia, Zierspargel, Zimmertanne und Zimmerwein.

Neben einem eventuellen Lichtmangel müssen sich alle Zimmerpflanzen auch damit abfinden, dass sie nicht wie in der Natur das Licht von oben, sondern einseitig vom Fenster bekommen und sich deshalb in ihrem Wachstum zum Licht strecken.

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