Berlin (dpa/tmn) - Der Echte Jasmin steht im Spätsommer noch in Blüte. Hobbygärtner sollten aber nicht aus dem Auge verlieren, dass der Strauch schon bald zur Überwinterung vorbereitet werden muss.

Dazu rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) nach dem Verwelken der letzten Blüten Ende September. Für die richtige Pflege des Jasmins ist es hilfreich, die botanische Zuordnung des Strauchs zu kennen. So wird unter dem Namen Jasmin nicht nur der Echte Jasmin angeboten, sondern auch ähnliche Pflanzen, die botanisch aber nicht zu der Art gehören.

Um sicherzugehen, rät der BDG zum Blick auf den lateinischen Namen. Ist "Jasminum" der vordere Namensbestandteil, handelt es sich um ein Mitglied der Gattung Jasmin. Aber auch von diesem gibt es rund 200 verschiedene Arten. Die allermeisten sind frostempfindlich und überwintern am besten im Haus.

In milden Gegenden kann der Echte Jasmin - botanisch: Jasminum officinale - im Freien bleiben. Er muss aber unbedingt geschützt vor Wind und starker Sonne stehen. Noppenfolie oder Kokosmatten isolieren den Kübel, eine Holz- oder Styroporplatte sorgt für warme Füße. Eine Schicht Stroh oder Holzwolle auf der Erde schützt zusätzlich von oben. Wird es dann nicht allzu kalt, wird der Jasmin auch im folgenden Jahr seine duftenden Blüten öffnen.

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dpa

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