Berlin (dpa/tmn) - Die hochwachsende Stockrose (Alcea rosea) ist einer der Hingucker im Beet voller Sommerblumen. Die Zweijährige erblüht in Weiß, in allen Rottönen bis hin zu Schwarz sowie in Gelb, Lachs und Orange.

Mit der Reife zahlreicher Samen endet ihr Lebenszyklus eigentlich nach zwei Jahren. Wer länger an ihr Freude haben möchte, kann die Natur aber austricksen. Dazu muss man die Pflanze nach der Blüte zurückschneiden, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. So bleibt sie länger fit und lebt als Staude weiter. Alternativ können auch die Samen geerntet und ausgesät werden - am besten direkt im August oder September.

Die Stockrose, auch Malve genannt, ist ausgesprochen anspruchslos. Sie steht gern auf nährstoffreichen Böden und kommt sowohl mit Sonne als auch mit Halbschatten gut zurecht.

Wird sie in kleinen Gruppen gepflanzt, rät der BDG, auf ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen zu achten. Denn die großen Blätter der Stockrose sind anfällig für Rostpilze. Stehen die Blumen zu dicht, stecken sie sich schnell gegenseitig mit den roten Pusteln an.

Zudem rät der BDG zu ungefüllt blühenden Sorten. Nur sie sind mit ihren großen Pollenmengen eine begehrte Nahrungsquelle für viele einheimische Insekten.

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dpa

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