Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - In vielen Regionen in Deutschland sind die Nächte bereits bitterkalt - aber noch nicht kalt genug, um Pflanzen ins Winterlager im Haus zu holen. Was sollten Hobbygärtner tun?

Das Problem: Empfindliche Pflanzen können schon Schaden nehmen, wenn die Temperaturen in Bodennähe bei plus fünf Grad liegen - und spätestens Minusgrade werden für viele zum Problem. Allerdings gilt zugleich der Rat, das Topfgrün aus dem Garten, vom Balkon und von der Terrasse im Herbst auch so lange wie möglich im Freien zu belassen. Denn zum Beispiel der Lichtmangel während des langen Aufenthaltes im Winterlager ist den Pflanzen auch nicht zuträglich.

Die Lösung: Erst mal bleiben die Pflanzen im Freien. Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rät Gartenbesitzern aber, den Wetterbericht zu beobachten und kurzfristig zu reagieren. Für Nachtfröste sollte Schutzvlies bereit liegen, das man in kalten Nächten über die empfindlichen Pflanzen gibt.

Gut tut Topfpflanzen wie Fuchsie, Engelstrompete oder Hibiskus jetzt auch schon ein geschützter Standort ohne Zugluft. Hobbygärtner rücken sie daher am besten an eine Hauswand, die vor Wind schützt und etwas Wärme abgibt.

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