Weil es die biologische Vielfalt fördert, sollte natürliches Wildtierfutter in keinem Garten fehlen. Jetzt ist Pflanzzeit.

Es muss nicht gleich der Rasen gegen eine Wildblumenwiese ausgetauscht werden, auch kleine Veränderungen können bereits viel bewirken. Wer den richtigen Strauch oder Baum pflanzt, schafft ein Futterangebot, eine Unterschlupfmöglichkeit und einen Brutplatz. So dienen Hartriegel-Arten den Bienen frühzeitig in der Saison als wertvoller Nektar- und Pollen-Spender. Die japanische Variante (Cornus officinalis) blüht bereits ab Februar und ist für Bienen als frühes Nahrungsangebot besonders wertvoll. Ab Sommer punktet der langsam wachsende Großstrauch dann mit knallroten Steinfrüchten, die Vögeln und Menschen gleichermaßen gut schmecken. Später im Jahr folgt eine attraktive braunrote Herbstfärbung.

Im Mai blühen die meisten Ebereschen oder Vogelbeeren. Der Zierapfel ist nicht nur als Hausbaum wegen seiner weißen Blüten und kirschenähnlichen Früchte eine attraktive Erscheinung, er kann auch gestutzt als blühende Hecke gepflanzt werden. Werden sie nicht gepflückt und zu Gelee verarbeitet, bleiben die kleinen roten Äpfel bis weit in den Winter hängen. Wohlschmeckende Früchte liefert die Felsenbirne. Der mehrstämmige Großstrauch blüht reich im April, woraus sich im Spätsommer bei Amseln und Meisen sehr beliebte, blauschwarze Beeren bilden. Im Herbst imponiert die Felsenbirne mit ihrem Farbwechsel von gelb über orange bis rot.

Wer sandigen Boden im Garten hat, sollte Sanddorn-Sträucher pflanzen. Die orangen Beeren sind reich an Vitamin C, können bis Dezember am Strauch bleiben und werden unter anderem gerne von Staren gefressen.

Lassen Sie sich in Ihrer Gärtnerei oder Gartenbaumschule vor Ort beraten.
 GMH/GBV/shs

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