Nich bloots in Zetel kennt de Lüüd „Gärtnerei und Floristik Kamps“, un hier kaamt all de geern tohoop, de dat mit Planten un Blomen hefft. Up de Been stellt wurd dat Familjenunnernehmen 1931 van Johann Kamps, de vördem twee Johr in de USA weer un dor dat nödige Geld tohoopkleit hett, dat he mit sien Firma in Gang kamen kunn. Bit to sinen Doot 1986 harr he dat Leit van de Goorneree Kamps. Eerst achteran nehm sien Söhn Willi, de Vadder van Stefan, dat Familjenunnernehmen in sine Hannen. De Opa harr den lütten Stefan besünners geern, ok woll, wiel he al in jungen Johrn jümmer in de Goorneree to finnen weer. „För mi weer dat een wunnerbor Platz to‘n Spälen, mit männigeen Abenteuer. Jümmer weer dat schöön, kunn ik de Helpslüüd bi de Arbeit so‘n beten bistahn. De Goorneree stund al to de Tiet för mi ganz baben“, weet Stefan to vertellen. Man för de School weer he nich recht to hebben. „As de Schoolmester an‘n eersten Schooldag meen, wi schullen an‘n Maandag wollerkamen, dor harr he ik al genoog“, vertellt Stefan mit‘n Smustern. As he mit de School döör weer, lehr he up Goorner mit de Richt „Zierpflanzenanbau“, un dat bi de Goorneree Detmers in Varel. He harr an sinen Beroop so veel Pläseer, dat he sik ok nich enen Dag Urlaub günnen dee. Bi de Bundeswehr övernehm he faken den „Wachdienst“. So kunnen to‘n eersten sine Kumpels ut Nordrhein-Westfalen an‘n Weekenend to Huus blieven, un to‘n tweeten harr dat den Vördeel, dat Stefan an sine fre‘en Daag in‘e Week bi sine Öllern in‘n Bedrief uthölpen kunn. Woller to Huus, meen een oolt Kolleeg ut sien Schooltiet to em: „Ik heff us bi de Meisterschool anmellt“. Na een Johr Meisterschool in Rostrup wull Stefan, just Meister wurrn, för de Praxis noch wat in anner Gornereen tolehrn. „Leider Gotts geev dat to de Tiet nich alltoveel fre‘e Stellen“, weet Stefan to vertellen. So weer he meist een Johr lang bi de Goorneree Reuter in Delmenhorst in Stellung. In de Twüschentiet wurd dat Geschäft to Huus grötter maakt, un siet 1990 is Stefan Kamps vull un ganz in‘n Bedrief van de Öllern. Mit sinen 65. Geburtsdag legg Willi Kamps dat Familjenunnernehmen in de Hannen van sinen Söhn. Bit in dat hoge Öller stunden de Öllern mit ehr Doon em an‘e Siet. Wat de „Zeteler Markt“ is, dat is een groot Volksfest un disse Markt is – dat ward ja seggt – ok een „Kontaktbörse“. Mann un Froo sünd sik hier faken över‘n Weg lopen, un laterhen wurd ut de beiden denn een „Ehepaar“. So weer dat ok bi Stefan Kamps. Up‘n Zeteler Markt is he 1996 mit sine Sabine tohoopkamen. Een Johr later keem de Söhn Mattis up‘e Welt, nu ok al „Gärtnermeister“. Woller een Johr later wurd Hochtiet fiert, un 2000 hett Söhn Finn dat Familjenglück perfekt maakt. Nich bloots een Doon as Goorner, ok een Doon as Forstmann harr sik Stefan Kamps vörstellen kunnt. Foors na de Meisterschool maak he sinen Jagdschien, man eerst in‘n tweeten Versöök. „Ik heff dat just nich mit de Musik, un so heff ik nich all de Signale van de Jagdhoornblasers mitkrägen“, verklort Stefan. Bi‘n tweeten Anloop hett dat denn klappt. „Ik kann mi an de Deerter freun, ok wenn ik nich scheten do“. De Hege hett för em meist noch een grötter Bedüden. So ward in sien Jagdrevier in elkeen Johr vör de Arnt mit de Grassilage een Drohne insett, so dat de lütten Rehkitze Schuul hefft. Un denn hett dat Stefan Kamps noch mit ole Trecker. Bannig stolt is he up sine „Schätzchen“, besünners up sinen „Deutz“ ut dat Johr 1952. In dit Johr gifft dat in de Goorneree Kamps een „Novum“, denn to‘n eersten Maal maakt de Firma „Betriebsferien“. Dor passt de Snack to: „Wer Dag för Dag sien Arbeit deit un deit dat goot un deit dat geern, de dröff sik ol maal amüseern“..

Beten wat över Stefan Kamps

Dat Öller: 54

Ik wahn in: Zetel

Familjenstand: In fasten Hannen un twee Kinner

Ik mag geern: Harmonie

Opregen do ik mi över: Saken, de nich nödig sünd

An‘n leevsten to äten: Allns, wat mien Froo Sabine kaakt

Dat kummt mi nich op‘n Disch: Soppen sünd nix för mi

Dar föhr ik geern maal hen: Mit Frünnen an‘e Mosel

Mien Hobby: Jagd

An‘n leevsten mag ik höörn: Allns, wat in‘t Radio up NDR 1 oder NDR 2 löppt

Dat Book gefallt mi besunners goot: Magazine in us Fack

Mien gröttste Wunsch: Gesundheit

Dat is mien Snack: Bloots de, de wat seggt, köönt wi hölpen

Übersetzung ins Hochdeutsche:

Stefan Kamps: Gärtner oder Förster

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Newsletter "Gartenzeit" der Nordwest Mediengruppe erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Gelebte Leidenschaft für Pflanzen und Tiere

Nicht nur in Zetel ist „Gärtnerei und Floristik Kamps“ ein Begriff und ein beliebter Anlaufpunkt für alle Pflanzen-und Blumenliebhaber. Gegründet wurde das Familienunternehmen 1931 von Johann Kamps, der zuvor zwei Jahre in den USA war und sich dort das notwendige Startkapital verdiente. Bis zu seinem Tod 1986 leitete er die Gärtnerei Kamps. Erst dann übernahm sein Sohn und Stefans Vater Willi die Verantwortung für das Familienunternehmen. Der kleine Stefan war Opas Liebling, nicht zuletzt weil er schon in jungen Jahren immer in der Gärtnerei war. „Es war für mich ein wunderbarer Abenteuerspielplatz. Schön war es immer, wenn ich unseren Mitarbeitern bei der Arbeit irgendwie helfen konnte. „Die Gärtnerei war schon damals mein ein und alles“, erinnert sich Stefan. Dagegen hatte er auf Schule nur wenig Lust. „Als der Lehrer bei der Einschulung meinte, dass wir am Montag wiederkommen sollen, da hatte ich schon genug“, lächelt Stefan Kamps. Nach seinem Schulabschluss machte er eine Ausbildung zum Gärtner in Richtung Zierpflanzenbau und das bei der Gärtnerei Detmers, in Varel. Sein Beruf machte ihm so viel Spaß, dass er keinen Tag Urlaub nahm. Bei der Bundeswehr schob er an Wochenenden viel Wachdienst, zum einen damit die Kameraden zum Beispiel aus Nordrhein-Westfalen am Wochenende Zuhause sein konnten und zum anderen hatte es den Vorteil, dass Stefan an seine freien Tage in der Woche im elterlichen Betrieb aushelfen konnte. Wieder Zuhause angekommen, meinte ein ehemaliger Schulkollege: „Ich habe uns zur Meisterschule angemeldet“. Nach ein Jahr Meisterschule in Rostrup, wollte Stefan als frischgebackener Gärtnermeister noch weitere praktische Erfahrung in verschiedenen Gärtnereien sammeln. „Leider gab es zu der Zeit nicht so viele freie Stellen“ erinnert sich Stefan. So war er fast ein Jahr im Betrieb von Gartenbau Reuter in Delmenhorst. In der Zwischenzeit wurde das Geschäft Zuhause vergrößert und seit 1990 ist Stefan Kamps ganz im elterlichen Betrieb. Mit seinem 65. Geburtstag übergab Willi Kamps das Familienunternehmen an seinem Sohn. Bis ins hohe Alter haben ihn seine Eltern immer tatkräftig zur Seite gestanden. Der Zeteler Markt ist ein großes Volksfest und wird allgemein auch als „Kontaktbörse“ gehandelt, weil sich hier viele spätere Ehepaare über den Weg gelaufen sind. So war es auch bei Stefan Kamps. Auf dem Zeteler Markt ist er 1996 mit seiner Sabine zusammengekommen. Im folgenden Jahr wurde Sohn Mattis geboren (mittlerweile auch Gärtnermeister) und wiederum ein Jahr später wurde geheiratet und 2000 vervollständigte Sohn Finn das Familienglück. Neben dem Beruf des Gärtners, hätte sich Stefan Kamps auch Förster vorstellen können. Gleich nach der Meisterschule machte er seinen Jagdschein, aber das erst im zweiten Versuch. „Da ich nicht gerade musikalisch bin, habe ich nicht alle Signale der Jagdhornbläser erkannt“, erklärt Stefan. Beim zweiten Anlauf klappte es dann. „Ich kann mich an den Tieren erfreuen, auch ohne zu schießen“. Die Hege ist für ihn fast noch wichtiger. So wird in seinem Jagdbezirk jedes Jahr vor der Ernte mit der Grassilage eine Drohne eingesetzt, um die kleinen Rehkitze zu schützen. Ein weiteres Hobby von Stefan Kamps sind alte Trecker. Ganz stolz ist er auf seine „Schätzchen“, ganz besonders auf einen Deutz aus dem Jahr 1952. In diesem Jahr gibt es bei der Gärtnerei Kamps ein Novum, denn zum ersten Mal werden Betriebsferien gemacht. Dazu passt ein Spruch: „Wer Tag für Tag seine Arbeit tut und tut das gut und tut das gern, der darf sich auch einmal amüsieren“.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.