Federmohn ist im Garten recht anspruchslos, jeder lockere und etwas nahrhafte Boden ist ihm recht. Von den Lichtverhältnissen reicht ein halbschattiger Standort vollkommen aus.

Federmohn benötigt als dekorative Blattschmuckstaude viel Platz. Wer ärgert sich nicht schon mal auf seinem Grundstück über unschöne Mauern oder über Stellen im Garten, die den Blick auf unattraktive Ecken lenken. Für alle diese Flächen bietet sich der Federmohn als Pflanzung im Vordergrund an.

Die Staude aus der Familie der Mohngewächse ist in China beheimatet und erreicht je nach Art und Sorte eine stattliche Höhe von bis zu drei Metern. An den blaugrau bereiften, kräftigen Stängeln bilden sich zahlreiche fiederartige, gelappte Blätter, die buschig den Hintergrund verdecken. Aus dem dichten Blattwerk erheben sich lockere große weiße Blütenrispen, die dem Federmohn seinen Namen gegeben haben.

Bei der Standortwahl ist auch zu berücksichtigen, dass die Staude stark wuchert. Deshalb bietet sich besonders ein Platz vor einer Mauer an, der von Platten umgeben ist. Gut denkbar ist aber auch eine Einzelstellung vor Gehölzen oder Zäunen.

Im Staudenbeet sollte man den Federmohn am besten in einen Kübel oder in einen Container pflanzen, um das Wuchern zu unterbinden. Auch senkrecht eingegrabene Steinplatten verhindern ein Wuchern in andere Staudenbestände. In seine Nachbarschaft passt günstig die robuste gelb blühende Staudensonnenblume, die sich in ihrer Wuchsart gegenüber dem Federmohn behaupten kann. Über Winter friert die Staude ab und wird rechtzeitig vor dem Austrieb eine Handbreit über dem Boden zurückgeschnitten.

Das Wuchern des Federmohns hat übrigens auch ein Gutes: Durch die zahlreichen Ausläufer erhält man genügend Jungpflanzen, um seinen Bekanntenkreis damit zu versorgen.

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