Essbare Blüten und Blätter

Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Die Blätter und Blüten der Kapuzinerkresse sind essbar und schmecken angenehm scharf und pfeffrig. Dies weist auf die Inhaltsstoffe Schwefel und Senfölglykosid hin, neben denen noch reichlich Vitamin C und antibiotische Wirkstoffe enthalten sind. Für die Küche kann man ständig Blätter und Blüten ernten und sie zu Rohkostsalaten, Kräuterquarks, zu Eierspeisen oder fein gehackt auf einem Butterbrot verwenden.

Erhält die Kapuzinerkresse im Garten einen Platz in guter Erde, entwickelt sie auch reichlich Blattmasse und ermöglicht so eine ständige Ernte.

Außer der Blüte und den Blättern können auch die Knospen und die unreifen Früchte verwendet werden. Die Knospen eignen sich als Kapernersatz. Die unreifen grünen Früchte sind zu diesem Zweck meist schon zu hart. Sie werden fein gehackt als Meerrettichersatz verwendet. Die gut geschlossenen, sauberen Knospen werden kurz in einem Sieb in kochendes Wasser getaucht und dann über Nacht in Salz gelegt. Am nächsten Tag gießt man einmal aufgekochten guten Weinessig darüber, der nach einigen Tagen erneut aufgekocht und nochmals über die falschen Kapern gegossen wird, die nach dem Erkalten in Gläser gefüllt und fest verschlossen und kühl aufbewahrt werden.

Das könnte Sie auch interessieren