Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Der Sommer hat Trockenschäden auf dem Rasen hinterlassen. Hinter manchem vermeintlichen Fleck steckt aber ein Pilzbefall. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich geldstückgroße Flecken auf dem Rasen bilden.

Dann handelt es sich um die Dollarflecken-Krankheit, erläutert die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Nur die Halme sind von dem Pilz befallen, sie wirken dann wie Stroh. Aber je nach Schnitthöhe der Gräser bilden sich große runde und sehr gut vom gesunden Rasen zu unterscheidende Flecken. Der Befall wird unter anderem gefördert auf stark ausgetrocknetem Boden und durch Stickstoff- sowie Kaliummangel.

Hobbygärtner sollten den Rasen innerhalb der folgenden zehn Tage ein- bis zweimal durchdringend gießen. Das ist oft genug, um den Boden wieder mit Feuchtigkeit zu versorgen - aber nicht zu oft, denn der Pilz breitet sich auch auf feuchtem Gras aus.

Am besten wird auch morgens gegossen, da der Rasen dann rascher abtrocknet. Bei starkem Befall müssen die betroffenen Stellen neu ausgesät werden. Es sind für den Hausgarten keine chemischen Bekämpfungsmittel zugelassen.

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