Die Verarbeitung und Verkostung von Rosenblättern wird derzeit wieder neu entdeckt. Die Schoko- und Eisrosen aus der Blumenwerkstatt Anja Behnke (wir berichteten) sind das beste Beispiel. Aber auch der Hobbygärtner darf experimentieren. Generell eignen sich alle ungespritzten Duftrosen zum Verzehr. Während die Rosenblätter der Wildrose eher zart-süß schmecken, munden andere Rosensorten eher süßsauer. Das hängt auch von der Erntezeit ab – je reifer, desto süßer. Rosen enthalten übrigens auch viele vitalisierende Nährstoffe wie Vitamin A, natürliches Vitamin C sowie Vitamin B1 und B2. Beliebt sind die essbaren Blüten als Garnitur auf einem sommerlichen Salat; sie eignen sich aber auch zum Würzen von Wildgerichten. Besonders im Trend liegen Süßspeisen wie Rosenmus oder -marmelade und kandierte Rosenblätter, die sich als besonderes Extra oder Dessert reichen lasen. Kandierte Rosenblätter sind sehr leicht und lediglich durch Zugabe von Eiweiß und Puderzucker zuzubereiten: Eiweiß steif schlagen, die Blüten mit einem kleinen Backpinsel dünn bestreichen und ebenfalls dünn mit Puderzucker bestreuen. Den überschüssigen Zucker vorsichtig abschütteln. Die Blüten 3 – 4 Tage auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech trocknen lassen, bis sie sich glashart anfühlen Zum Aufbewahren in eine gut verschließbare Dose legen.

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