Varrelbusch Die Kolpingfamilie Varrelbusch ist schon seit Beginn des Jahres wieder fleißig und stellt Palmstöcke her. Dabei gilt strenge Arbeitsteilung: Während die Männer die Stöcke mit Moos und Manschetten versehen, fertigen die Frauen die verschiedensten Blumen aus Krepp und Moosgummi an, berichtet Franz Buschermöhle, 1. Vorsitzender der Kolpingfamilie. In den letzten zwei Wochen vor dem Verkauf werden die Rohlinge mit Buchsbaum und Blumen besteckt und die Palmkreuze werden gebunden.

Palmstock-Verkauf

Am Sonntag, 7. April, während der Zeit von 14 bis 16 Uhr findet ein großer Verkauf im Pfarrheim in Varrelbusch statt. Während dieser Zeit können die im Kindergarten Bethen und Varrelbusch bestellten Teile abgeholt werden.

In den vergangenen Jahren wurden die Erträge dieser Arbeit für verschiedene soziale Zwecke eingesetzt. Ein Teil des Geldes erhielt Pater Herbert Douteil, der im Nordwesten Brasiliens in der Provinz Cruzeiro do Sul arbeitet, und Schwester Johanna, die ebenfalls in Brasilien und Afrika tätig ist. Einen weiteren Teil des Geldes erhielt Roswitha Koppers, Varrelbusch. Sie arbeitet in ihrem Urlaub in Nepal für die Organisation Shanti Sewa Griha, die Leprakranke betreut und versorgt. Weiter wurde Geld für Aufgaben in der Kirchengemeinde gespendet – etwa als Zuschüsse für den Kauf von Spielgeräten und Lehrmittelhilfen für den Varrelbuscher und den Bether Kindergarten. Im vergangenen Jahr wurden das Hospiz „Wanderlicht“ in Cloppenburg und die Aktion „Kleiner Stern“ Cloppenburg ebenfalls mit einem größeren Betrag unterstützt.

Auch in diesem Jahr hofft die Kolpingfamilie wieder auf einen guten Verkauf der gebastelten Biedermeiersträuße und Palmstöcke. Gekauft werden können sie – neben dem Basar am Sonntag (s. Infobox) – im Gartencenter Aumann (Staatsforsten) und in dem Blumenladen „Art de Fleur“ in Garrel.

In nächster Zeit wird sich die Kolpingfamilie Varrelbusch zusammensetzen und beschließen, wer in diesem Jahr aus dem Erlös Spenden erhalten soll.

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