Passend zum Wetter hatten sich die Mitarbeiter der Ortsgruppe Molbergen des DRK für die Blutspender in Varrelbusch etwas Besonderes einfallen lassen. Dieses Mal gab es zur Stärkung für die 135 Teilnehmer in Molbergen, unter ihnen waren sieben Erstspender, Gegrilltes, Salate und einen leckeren Nachtisch.

„135 Teilnehmer in der Ferienzeit ist ein durchaus gutes Ergebnis“, sieht Mitorganisatorin Andrea Niehaus das Ergebnis sehr positiv. Neben den sieben Erstspendern waren aber auch viele Teilnehmer, die regelmäßig ihr Blut spenden, gekommen. So konnte Franz-Josef Wieghaus besonders geehrt werden, spendete er doch bereits zum 75. Mal Blut.

„Gerade in der Ferienzeit kommt es in den Krankenhäusern schon mal zu Engpässen bei der Versorgung mit Blutkonserven. Deshalb ist es wichtig, dass gerade in dieser Zeit die von uns angebotenen Termine angenommen werden. In Varrelbusch war die Teilnahme enorm groß und darf gerne so wiederholt werden“, lobt Andrea Niehaus, Mitglied der Ortsgruppe Molbergen des DRK- Kreisverbandes Cloppenburg.

Blutspenden sei eine der wichtigsten Formen des direkten sozialen Engagements. Es gehe darum, Menschenleben zu retten – gerade nicht mit Geld, sondern mit persönlichem Einsatz. Dahinter stehe ein Gemeinschaftsgedanke, der auch in vielen anderen Sozialprojekte verfolgt werde, so Niehaus. Denn der hohe Bedarf an Blut sei in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren seien nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden. Theoretisch benötige jeder Bundesbürger einmal im Leben gespendetes Blut. Das sei sicher dann auch Verpflichtung, sich beim Blutspenden zu engagieren.

„Für Glaube, Sitte, Heimat“ lautet das Motto der St.-Johannes-Schützengilde Garrel. Das Motto steht auch auf der Vereinsfahne, die bei allen Feiern, Festen und Auftritten der Schützen vorangetragen wird. Dass das Motto nicht nur eine Phrase ist, sondern gelebt wird, zeigen die Schützen seit Jahren durch eine besondere Geste: Einige Wochen vor dem Schützenfest bringt der Hauptvorstand eine eigens angefertigte Kerze zum Präses des Vereins, Pfarrer Paul Horst.

Die Kerze ist mit dem Bild des heiligen Johannes, dem Schutzpatron der Garreler Kirchengemeinde, versehen. Zum Programm des Schützenfestes gehören zwei heilige Messen. Am Vorabend des Festes kommen die Schützenschwestern und -brüder in die Kirche, um mit einem Gottesdienst das dreitägige Fest zu beginnen. Ein weiterer Gottesdienst wird am Montag gefeiert, bei dem der Gefallenen und Verstorbenen gedacht wird.

Bei der Messe zum Auftakt wird Königin Sabine Otten nach der Segnung die Kerze entzünden. Während des Festes brennt die Kerze, für die Prof. Dr. Markus Kemper einen besonderen Kerzenständer erstellt hat, im Altarraum. Anschließend findet sie ihren Platz vor dem Marienbild im alten Kirchenschiff. Dort brennt sie weiter für die Anliegen der Vereinsmitglieder und für die Verstorbenen. Den Brauch gibt es seit 2005. Josef Berkemeyer, einer der ehemaligen Fahnenträger, regte die Wachsgabe an.

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