Garrel Während in der einen Gebäudehälfte noch gewerkelt wird, erstrahlt die andere in neuem Glanz: Das Büro der Caritas-Sozialstation Garrel-Bösel ist jetzt im rechten Gebäudeteil an der Hauptstraße untergebracht. Die direkt nebenan liegenden ehemaligen Büroräume werden in den nächsten Wochen und Monaten umgebaut, damit dort die Tagespflege untergebracht werden kann. „Starten soll die Tagespflege am 1. Dezember“, informierte Franz-Josef Ferneding, Geschäftsführer der Sozialstation, am Donnerstag die Gesellschafterversammlung.

Platz für acht Personen wird die Tagespflege bieten. Wer Interesse habe, solle sich schnell melden, sagte Ferne-ding, denn Anfragen gebe es bereits zahlreiche. Betreut werden können ältere Menschen von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16.30 Uhr. Wie oft die Tagespflege in Anspruch genommen wird, ist offen. Die Kosten können – entsprechend der Pflegestufe – mit den Kostenträgern abgerechnet werden. Es gebe keine finanziellen Einschränkungen bei gleichzeitiger Inanspruchnahme von ambulanten Leistungen, versichert Ferneding.

Zur Verfügung steht für die Tagespflege speziell ausgebildetes Pflege- und Betreuungspersonal. Und auch ein Fahrdienst, der auch Rollstuhltransfer ermöglicht, steht allen Tagesgästen offen.

Die älteren Menschen werden tagsüber gepflegt, betreut und gefördert, kehren abends aber nach Hause zurück. So können sie lange zuhause leben bleiben und sie finden Kontakte. Auch für die Verpflegung der Tagesgäste wird gesorgt. Versorgt werden die Gemeinden Garrel und Bösel. Vor allem für die betreuenden Familienangehörigen sei die Tagespflege eine große Entlastung, sagt Elisabeth Looschen.

Die examinierte Krankenschwester war seit 1995 Pflegedienstleiterin bei der Sozialstation Garrel-Bösel, hat diese Aufgabe aber zum 1. Juni an Henrike Hogeback abgegeben. Die aus Thüle stammende Hogeback ist seit dem 1. August 2011 als examinierte Altenpflegerin in der Sozialstation beschäftigt und hatte 2015 eine Weiterbildung zur Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege abgeschlossen. Elisabeth Looschen bleibt der Sozialstation mit anderen Aufgaben erhalten.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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