Garrel Dass die Lehre Adolph Kolpings weiter Gültigkeit hat, betonte August Lunte, Vorsitzender der Kolpingfamilie Garrel, am Sonntagmorgen beim Frühstück in der Bürgerklause Tapken anlässlich des Kolping-Gedenktages. Adolph Kolping habe in der Industrialisierung die durch die Auflösung des Zunftwesens hervorgerufene Entwurzelung der Handwerksgesellen und die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft wahrgenommen. Er habe gespürt, dass er allein keine Veränderung herbeiführen könne und so den ersten Gesellenverein gegründet.

Heute wirkten katholische Verbände etwas altbacken und verstaubt. Aber die Idee Kolpings sei nach wie vor aktuell. Das zeige sich schon daran, auf welch vielfältige Weise sich Menschen in der heutigen Zeit vernetzten, betonte Lunte. Bei Facebook, Twitter und Co. fehlte die zwischenmenschliche Begegnung, die geteilte Freude und das geteilte Leid. Lunte: „Der Mensch ist auf ein Du hin ausgerichtet und geschaffen und nicht für die Isolation.“

Beispiele der Begegnung seien etwa beim Kolpingtag in Cappeln oder auch beim Kolpinggedenktag am Sonntag in Garrel geschaffen worden. Die Kolpingmitglieder stünden auch für das gemeinsame Eintreten für die Sache und seien aufgerufen, Mut zu zeigen.

Seit vielen Jahren treten einige Garreler Kolpingmitglieder für diese Sache ein. Auszeichnungen gingen an: fre Mitgliedschaft Bernhard Meyer (65 Jahre Mitglied), Josef Tapken und Engelbert Drueken (60 Jahre) Hans Vornhagen und Heinz Drueken (50 Jahre), Bernhard Hinxlage und Hubert Hinxlage, Thomas Behrens, Ralf Bohmann-Laing, Anna Niemann und Maria Deeben (25 Jahre).

Seinen Dank sprach Lunte dem Kolpinggesangsteam aus, das nicht nur die Feier in der Bürgerklause umrahmte, sondern auch in der Messe am Morgen, von Präses Pastor Paul Horst zelebriert, für den musikalischen Rahmen gesorgt hatte. Diese Messe hatte wie in den Vorjahren der Kolping-Liturgiekreis um Monika Nienaber vorbereitet-

Monika Nienaber, Zentrum und Motor des Kreises, so Lunte, hatte den Wunsch geäußert, zum Ende des Jahres auszuscheiden. In Abwesenheit bedankte sich A Lunte für diesen Einsatz. Dass die Kolpingfamilie keineswegs altbacken und verstaubt wirkt, belegen die Neuaufnahmen: Lunte begrüßte Neele Hedemann, Stefan Lübben, Christin Bregen, Bernd Westerkamp und Marcel Behrens.

Seinen besonderen Dank sprach der Vorsitzende allen Ehrenamtlichen aus, die sich für die Sanierung des Kolping-Familien-Zentrums einsetzten. „Die Hütte ist nicht mehr wiederzuerkennen“. Vor allem Heinrich Tabeling setze sich neben vielen weiteren Mitstreitern dort unermüdlich ein.

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