Garrel Zur Jahreshauptversammlung des Hegerings Garrel konnte Hegeringleiter Markus Göken 74 Waidgesellen im Saal „Zum Schäfer“ begrüßen. Nach einer Schweigeminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Joseph Rebel und Franz-Josef Bahlmann bliesen die Jaghornbläsergruppe Garrel zum letzen „Halali“ und „Jagd vorbei“.

Kassierer Ludger Osterhus konnte ein positives Ergebnis verkünden. Die beiden Kassenprüfer Jan Meyer und Daniel Perk stellten eine ordnungsgemäße Kasse fest und beantragten die Entlastung des Vorstandes. Diese wurde einstimmig beschlossen.

Zum Hundewesen hatte Cordula Wulfers einiges vorzutragen. Sie animierte dazu, auch in Zukunft gute Jagdhunde auszubilden. Norbert Hövelmann berichtete über die Jagdhornbläsergruppe. Ein Höhepunkt ist das Silvesterblasen bei der Katholischen Kirche St. Peter und Paul in Garrel.

Im Mittelpunkt stand die Trophäenschau. Forstamtsdirektor a.D. Dr. Gerhard Plate bewertete die erlegten Stücke anhand der Trophäen mit geschultem Blick. Beim Rehwild waren fast 40 Prozent einjährige Böcke oder Abschussböcke mit geringem Gehörn gestreckt worden. Das entspricht auch dem geforderten dreijährigen Abschussplan, den die Reviere einzuhalten haben. Als Besonderheit schmückte ein über sechsjähriger Damhirsch, der als Trägermontage mit Haupt und Geweih präpariert wurde, die Trophäentafel. Dieser Hirsch konnte im Revier Petersfeld von Willi Thoben gestreckt werden. Insgesamt konnten in den Garreler Revieren neun Stücke Damwild erlegt werden. Beim Schwarzwild, also den Wildschweinen, waren es nur fünf Stück. Die Zahl lag im Vorjahreszeitraum bei 15 Stück.

Bei den Abschusszahlen für Rehwild konnte Cordula Wulfers eine Rekordmarke verkünden. Insgesamt wurden 236 Stücke Rehwild erlegt, wobei das Fallwild einen Anteil von rund 33 Prozent ausmachte. Es konnten 352 Hasen zur Strecke gebracht werden. Allerdings waren auch 72 Stück davon dem Verkehr zum Opfer gefallen.

Beim Raubwild wie zum Beispiel dem Fuchs konnte der Hegering Garrel wieder eine deutliche Zunahme der erlegten Räuber verzeichnen.

Beim Fasan war eine kleine Verbesserung zu den Vorjahren zu verzeichnen. Allerdings sei der Weg noch sehr steinig und mühsam, bis sich der Bestand wieder komplett regeneriert hätte. Auch bei den Taubenabschüssen hatte es einen Rückgang von rund 20 Prozent auf jetzt 806 Stück gegeben. Die Jagdhornbläsergruppe Garrel verbliesen mit den jeweiligen Tonsignalen das Wild und erwiesen den Tieren damit die letzte Ehre.

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Das Thema Wolf beschäftigt die Garreler Jäger bereits seit geraumer Zeit. Rund um die Talsperre hat sich wohl ein Wolfspärchen niedergelassen. Wie es dort in Zukunft um das Damm- und Rehwild bestellt ist, will sich hier noch niemand vorstellen. Auch die Schafhalter sind dabei in großer Sorge um ihre Tiere.

Zum Schluss wurden Heinz Bley und Franz-Josef Kemper für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft ausgezeichnet. Für 50 Jahre wurde Hermann Faske mit einer Urkunde bedacht. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde der Ehrenhegeringleiter Hans Kühling geehrt. Dafür erhielten die Jubilare großen Beifall.

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