Garrel Viel Verbesserungspotenzial, aber zunächst einmal damit starten – das war die Mehrheitsmeinung im Garreler Gemeinderat, als es um die Einführung des Rufbussystems im Landkreis Cloppenburg ging. Demnach wurde bei Gegenstimmen von Jürgen Tabeling und Prof. Dr. Markus Kemper (beide BfG) und Enthaltungen von Heike Robke (SPD) und Heinrich Behrens (BfG) beschlossen, dass sich die Gemeinde mit rund 52 100 Euro pro Jahr für die zweijährige Pilotphase am Rufbussystem beteiligt. Zudem besteht die Option einer zweijährigen Verlängerung.

„Gar nichts zu machen, wäre der falsche Weg“, brachte Uwe Behrens (FDP) die Alternative auf den Punkt.

Christoph Penning (CDU) stand grundsätzlich für die Einführung, monierte aber fehlende Verbindungen nach Oldenburg. Wichtiger noch seien Verbindungen am Wochenende. Hier sehe er eine „Erweiterungsoption für die nächsten Jahre“. Paul Drees (SPD) fehlt die „Durchlässigkeit des Systems“ in andere Landkreise und Gemeinden. Die Verbindung nach Bösel sei vernachlässigt worden. Nach Jahren des Stillstandes komme aber nun etwas in Bewegung. Wichtig sei die Überprüfung nach zwei Jahren. „Wir wissen um die Schwachpunkte. Diese müssten herausgearbeitet und dem Kreis rückgemeldet werden.“

Als „Konzept, das wir als Gemeinde nicht brauchen“, bezeichnete dagegen Prof. Dr. Markus Kemper die Vorlage. Garrel sei die „einzige Gemeinde, die nicht nach Oldenburg kommt“. „Nicht durchdacht“ sekundierte Jürgen Tabeling. Rainer Hilgefort (CDU) fehlt die Verbindung nach Vechta.

In Garrel soll ein Gemeindebus elf feste Haltestellen angefahren werden, 18 weitere nur nach Anforderung.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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