Garrel 36 Heimatfreunde aus Garrel haben jetzt bei bestem Wetter eine Fahrradtour nach Höltinghausen unternommen. Nachdem der Vorsitzende des Heimatvereins Höltinghausen, Heinz Janssen, die Gruppe draußen begrüßt hatte, erläuterte Pfarrer Franz Ortmann in der angenehm kühlen Kirche die Entstehung und Entwicklung der katholischen Kirche in diesem Ort. Die Einweihung des Kirchengebäudes war im Jahr 1926, und 1960 wurde die Kirche in harmonischer Form nach vorne erweitert.

Während einer Kaffeepause bei der Gaststätte „Dat Holtinghus“ gab Janssen, der auch Mitglied des Gemeinderats Emstek ist, ausführliche Informationen zur Geschichte Höltinghausens.

Danach ging es weiter auf den Baumweg zu den Brunnenanlagen des Oldenburgisch-Ostfriesischen-Wasserverbandes (OOWV). Bernd Rebel und Werner Stuntebeck informierten über die Wasserförderung in diesem Gebiet. Zwölf Brunnen fördern jährlich vier Millionen Kubikmeter Wasser, von denen eine Million Kubikmeter nicht in der Region verbleiben, sondern zum Teil bis in die Wesermarsch gepumpt werden.

Die große Fördermenge sei offensichtlich zu viel und nicht mehr nachhaltig, was sich negativ auf die Natur auswirke. Deutlich beobachten konnte die Garreler Gruppe große Schäden an vielen alten Bäumen, deren Blätter braun werden. Die Grundwasserabsenkung beträgt vier bis acht Meter. Bewohner in der Nähe der Brunnen stellen seit einiger Zeit ein Baumsterben auf ihren Grundstücken fest. Nur an wenigen Stellen im Gebiet wird Wasser gefördert, die ungleiche Lastenverteilung müsse geändert werden.

Die Fahrradtour endete schließlich beim Amerikastein, wo man in gemütlicher Runde die Fahrt besprach.

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