Ganderkesee Eine Tür zwischen Polizei und Rathaus: Schutz der Verwaltungsmitarbeiter in Ausnahmesituationen – bei einem Überfall zum Beispiel? Eine solche Tür gibt es im Rathaus von Ganderkesee. Eine direkte Verbindung zur Polizeistation.

Aber mit Gefahr im Verzug hat der Durchgang wenig zu tun. „Es bot sich einfach an, wenn man in einem Haus arbeitet“, sagt Jürgen Carstens, stellvertretender Dienststellenleiter der Polizei Ganderkesee. Die Polizei arbeite auf vielen Ebenen mit der Verwaltung zusammen. „Im Bereich Verkehr zum Beispiel“, sagt Carstens. Ein Besuch bei Fachdienstleiter Michael Kleinert sei da meistens einfacher als umständliche Telefonanrufe, meint der Oberkommissar. Auch der Weg ins Fundbüro oder zur Zulassungsstelle sei für die Polizisten deutlich kürzer.

An besagte Tür gelangen Besucher durch den Haupteingang des Rathauses. Dann rechts durch den Lichthof bis zum Ende des Flurs.

1995 wurde das Rathaus an der Mühlenstraße neu gebaut. Damals nutzte die Polizei noch einige Räume im Bereich der Verwaltung. „Die haben wir nun im vorigen Jahr abgeben“, sagt Carstens.

Und noch einen weiteren Nutzen hat die Tür zwischen Gemeindeverwaltung und Polizei: „Sie dient als Eingang für Menschen mit Gehbehinderung“, erklärt Gemeindesprecher Hauke Gruhn. Der Haupteingang der Polizei ist nämlich nur über zwei Stufen zu erreichen, die zum Beispiel für Rollstuhlfahrer nicht zu passieren sind. Eingelassen wird übrigens nur, wer an der kleinen Klingel vor der Glastür läutet. „Auch die Verwaltungsmitarbeiter müssen klingeln“, erläutert Gruhn.

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