Stenum Im Oktober ist es wieder soweit: Das nächste Stenumer Dorffest wird am Sonntag, 6. Oktober, stattfinden. Wie beim letzten Mal wird das Grundstück der katholischen Kirche St. Michael wieder Ort des Geschehens. Fritz Gillerke, Organisator und stellvertretender Vorsitzender des Orts- und Heimatverein Schierbrok-Stenum, gab Einblicke in die geplanten Details des Festes.

Bewusst nur alle zwei Jahre

„Um 10 Uhr wird es einen ökumenischen Gottesdienst im St. Michael geben“, sagte er, „mit anschließendem Frühstück für die Gottesdienstgänger.“ Ab 11 Uhr soll dann das Dorffest beginnen und bis etwa 18 Uhr laufen. „Wir machen das bewusst nur alle zwei Jahre, damit sich das nicht verläuft“, erklärte Gillerke. Zudem sei die Veranstaltung nichts, „was man eben so aus dem Ärmel schüttelt.“

Die Organisatoren freuen sich über eine größere Anzahl an Ausstellern. „Wir haben das Rote Kreuz, die Feuerwehr und den Orts- und Verkehrsverein“, zählte Gillerke auf. Der Naturschutzbund (Nabu) habe sich ebenso angekündigt wie das RUZ Hollen, die Jägerschaft, eine Fischräucherei und ein Gartenfachbetrieb. Ein Friseur, ein Holzschildermacher und die Druckwerkstatt Craftschöpferey ergänzen das Angebot. „Alle Teilnehmer haben einen Pavillon“, sagte Gillerke.

Eine kulinarische Überraschung

Dank Grill und Kuchenbuffet wird keiner der Besucher Hunger leiden müssen, dazu soll es eine kulinarische Überraschung geben. „Ein Highlight, aber ich werde noch nichts verraten“, gab sich Gillerke geheimnisvoll.

Für Kinder ist eine Reihe von interessanten Beschäftigungen geplant, darunter eine Hüpf- wie auch eine Sandburg sowie ein Nistkastenbau beim Nabu. „Denen wird hier nicht langweilig“, war sich Gillerke sicher.

In Sachen Verkehr soll es in diesem Jahr Verbesserungen geben. „Der Kommunalservice wird die Verkehrsleitung übernehmen“, kündigte Gillerke an. Er möchte den Michaelweg am Sonntag gerne sperren lassen, Fahrräder sollen nicht mehr auf dem Grundstück von St. Michael abgestellt werden können.

Für Autofahrer kommen umliegende Weiden als Abstellfläche nicht infrage, Gillerke versicherte aber, das Problem im Blick zu haben. „Wir wollen mit den neuen Inhabern von Lüschens Bauerndiele Kontakt aufnehmen, ob der Parkplatz dort genutzt werden kann“, sagte er.

Verzicht auf Plastikmüll

Auch der Umweltschutz ist ein Thema. „Wir möchten die Veranstaltung so umweltfreundlich wie möglich machen, weshalb es kein Plastikgeschirr geben wird“, betonte Gillerke, „Kaffee und Kuchen schmecken mit richtigem Geschirr auch besser.“ Aussteller sollen, wenn möglich, mit Papiertüten arbeiten.

Rund 1500 Besucher wurden 2017 gezählt. „Die Bude war voll“, sagte Gillerke, „wir werden dieses Jahr aber wohl die 2000 voll bekommen.“

Arne Haschen Redakteur / Redaktion Norden
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