Stenum /Delmenhorst Dieser Einsatz hat sich gelohnt: Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum haben am Mittwochabend beim SV Tur Abdin Delmenhorst einen 0:2-Rückstand aufgeholt und nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge endlich wieder punkten können. Dass ausgerechnet Christoph Pospich den so wichtigen Treffer zum 2:2-Endstand erzielte, freute VfL-Trainer Thomas Baake besonders. „Er war vor zwei Jahren unser Torschützenkönig beim Aufstieg in die Bezirksliga, dann hat er zwei Jahre nicht mehr gespielt. Vor dem Spiel habe ich ihn angerufen, weil mir die Spieler ausgehen und er hat zugesagt“, erzählte der Coach.

In der 82. Minute gab der Torjäger sein Kurzzeit-Comeback und nur acht Minuten später bewies er, dass er seinen Torriecher nicht verloren hat. Lennart Höpker brachte den Ball von der linken Seite ins Zentrum, wo Pospich genau richtig stand. „Nach dem Abpfiff war er sich gar nicht bewusst, wie wichtig sein Tor für uns war“, meinte Baake. Nach den Misserfolgen der vergangenen Spiele sei der Punkt nun absolut verdient. Zudem mache das Spiel Mut für die verbleibenden Partien.

Dabei erwischte Stenum einen schlechten Start. Wie schon in den vergangenen Spielen musste der VfL früh einem Rückstand hinterherlaufen. Doch nach dem Treffer von Artjom Prieb, der den Ball aus 25 Metern unhaltbar in die linke Ecke zirkelte (3. Minute), zeigten die Gäste eine gute Moral. Sie gaben nicht auf und kamen durch Maximilian Bradler und Rouven Heidemann selbst zu guten Chancen. Dennoch ging es – mal wieder – mit einem Rückstand in die Pause.

Und auch zu Beginn der zweiten Hälfte schien zunächst wieder alles gegen Stenum zu laufen. Nach einem Rückpass spielte VfL-Keeper Maik Panzram den Ball in die Füße eines Delmenhorsters, der den Ball ins Zentrum zu Johannes Artan passen konnte. Dieser musste nur noch einschieben (50.). „Das war leider ein Torwartfehler. Aber den hat unser Keeper wieder wettgemacht, als er uns vor einem 0:3-Rückstand bewahrt hat“, meinte Baake.

Nach dem Gegentreffer war Stenum die bessere Mannschaft. Die Landkreisler erarbeiteten sich immer wieder Chancen. In der 76. Minute war es der eingewechselte Lennart Höpker, der für die Gäste verkürzte. „Lennart hat richtig für Alarm gesorgt. Die Einwechslung war genau richtig“, so der Coach, dessen Team nach dem Anschlusstreffer unbedingt nachlegen wollte. Dass am Ende ausgerechnet Pospich seinem ehemaligen Trainer das Unentschieden rettete, rundete das Spiel ab. „So wünscht man sich das“, freute sich Baake.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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