Château-Du-Loir /Ganderkesee    Viele neue Freundschaftsbande wurden am Wochenende beim großen Partnerschaftstreffen im französischen Château-du-Loir geknüpft. „Hier ist ein tolles Programm auf die Beine gestellt worden“, berichtete Ratsherr Carsten Jesußek (CDU) am Pfingstmontag. „Die Latte für das nächste Treffen in Ganderkesee liegt sehr hoch.“

Nach mehr als 14 Stunden Fahrt waren die 100 Ganderkeseer von Châteaus Bürgermeisterin Beatrice Pavy-Morançais begrüßt worden. Auch Herbert Meyer vom Ganderkeseer Partnerschaftskomitee sprach einige Worte. Unter den Teilnehmern waren Mitglieder der Feuerwehr, des Musikzuges, der TSV-Judo-Abteilung, des Förderkreises für die Partnerschaft, Ratsmitglieder und Schüler.

Jesußek nahm am Sonnabend als Vertreter von Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas an einer „Kondolenzfeier“ für den kürzlich verstorbenen Bürgermeister von Château, Michel Auville, teil.

Die Partnerschaft besteht seit nunmehr 35 Jahren. Das Wetter für das Besuchsprogramm konnte kaum besser sein: Am Sonnabend gab es ein großes Picknick am Badesee von Marçon. Viele nutzten die Gelegenheit zur Abkühlung. Auch ein Ausflug zu einem Weingut war möglich.

Ein großes Treffen stand am Abend in der festlich dekorierten Sporthalle von Château-du-Loir an. „Vor mehr als 35 Jahren haben ein Freund und ich beschlossen eine Partnerschaft der Feuerwehr von Ganderkesee und Château“, berichtete Friedrich Rohlfs. Er freute sich besonders darüber, dass auch die jüngere Generation Interesse zeige und die Partnerschaft weiterhin pflege.

Vor dem Fest hielten die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees von Château, Claudie Blet, sowie Ratsherr Jesußek Ansprachen. Auch Bürgermeisterin Pavy-Morançais und Herbert Meyer würdigten die Partnerschaft. Zuvor hatten sich die Teilnehmer des Treffens zu einer großen 35 zusammengestellt, um die langjährige Freundschaft fotografisch festzuhalten.

Auch die jugendlichen Gastgeber zeigten sich angetan. So erklärte die 14-jährige Cecile Ronciere: „L’echange c’est tout simplement génial, on apprend, on découvre et surtout on se fait des amis.“ Das bedeutet so viel wie: „Der Austausch ist einfach genial. Wir lernen, wir entdecken und wir haben neue Freunde!“ Und Isabelle Brochet, Assistentin der Bürgermeisterin, meinte: „Ich finde es sehr schön, neue Menschen und deren Kultur kennenzulernen.“ Selbst wenn nicht alle die Sprache der Gäste beherrschen, verstehe man sich trotzdem gut.

Der Gegenbesuch im kommenden Jahr sei fest verabredet, sagte Jesußek. Er berichtete auch von einem guten Gespräch mit Bürgermeisterin Pavy-Morançais. Dabei sei verabredet worden, den Austausch zu intensivieren und ein kulturelles Projekt auf die Beine zu stellen. ->

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