Regionales Umweltzentrum
Abstimmung für Preis läuft im Internet

Mit dem Projekt „Wirf mich nicht weg“ macht das RUZ Hollen auf die Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam. Auch die Fahrradroute „Kiek in’t Land“ ist nominiert.

Bild: Gloria Balthazaar
Beim Projekt „Wirf mich nicht weg“ beschäftigen sich Kinder mit dem Thema Lebensmittelverschwendung. Das RUZ war damit unter anderem in der Katholischen Grundschule in Hude zu Gast.Bild: Gloria Balthazaar
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Ganderkesee Im April standen Marina Becker-Kückens und Claudia Kay vom Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Hollen bereits mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf der Bühne. In Berlin wurde ihr Projekt „Wirf mich nicht weg“ mit dem Bundespreis gegen Lebensmittelverschwendung ausgezeichnet. Schon bald könnte es für das RUZ-Team erneut nach Berlin gehen: Das Projekt ist für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises nominiert.

Das RUZ gehört zu 554 Nominierten in ganz Deutschland. Die Entscheidung darüber, wer den Preis bekommt, trifft keine Jury. Stattdessen kann jeder einzelne im Internet für seine Favoriten stimmen. Claudia Kay, Leiterin des Projekts „Wirf mich nicht weg“, hofft auf viele Unterstützer: „Wir wollen es auf unserer Facebook-Seite bekannt geben und die Werbetrommel rühren.“ Der Publikumspreis ist mit 10 000 Euro dotiert. Außerdem gewinnen die Teilnehmer auf den ersten 50 Plätzen ein Seminar zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement. Die Auszeichnung wird am 5. Dezember in Berlin vergeben.

Insgesamt 48 Nominierte kommen aus Niedersachsen. Nach Auskunft von Claudia Kay wurde das RUZ-Projekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für den Preis vorgeschlagen. Mit dem Projekt „Wirf mich nicht weg“ soll bei Kindern in Grundschulen das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln geweckt werden. Die Schüler erfahren etwas über den Anbau, die Haltbarkeit und die Lagerung von Lebensmitteln. Außerdem arbeiten sie an Stationen zum Thema. Durch den Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ ist das Projekt bekannter geworden, so Claudia Kay. Bis Ende des nächsten Jahres sei die Finanzierung gesichert.

Nominiert ist auch die Fahrradroute „Kiek in’t Land“, die im Landkreis Oldenburg sowie in Oldenburg und Delmenhorst an mehreren Stationen über die Landwirtschaft informiert. Die Projektorganisatoren zeigen, wie auf den Höfen gearbeitet wird. 2017 ist das Projekt bereits mit dem Preis des Wettbewerbs „Unbezahlbar und freiwillig – Der Niedersachsenpreis für Bürgerengagement 2017“ in Hannover ausgezeichnet worden.

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