STEINKIMMEN Schön sieht es in der Straße Am Sender zwischen Campingplatz und Sendemast nicht aus, nachdem auf dem Wall entlang einer großen Ackerfläche Gehölze und Bäume der Kettensäge zum Opfer gefallen sind. Doch von einem Umweltfrevel, wie von Naturfreunden vermutet, die in letzter Zeit das Gelände passiert haben, kann keine Rede sein: Die im Kreishaus angesiedelte Naturschutzbehörde erhebt nach eingehender Prüfung keine Vorwürfe.

Das Gelände war viele Jahre lang eine Brachfläche, auf der sich wohl auch einige schützenswerte Pflanzen und Tiere angesiedelt hatten. Die Naturschutzbehörde scheiterte aber Mitte der Neunzigerjahre vor Gericht mit dem Versuch, das Gebiet unter Schutz zu stellen. Es gab zu wenig schützenswerte Exemplare in Flora und Fauna für den Eingriff ins Eigentumsrecht.

Bevor die Behörde noch einmal genauer kartieren konnte, wurde das Wiesengelände mehrfach gemäht. „Damit war eine Nachkartierung überflüssig“, erinnert sich Georg Schinnerer, der in der Behörde arbeitet.

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Mittlerweile ist die Weide in Ackerland umgewandelt worden. Die veränderte Nutzung sei bei der Landwirtschaftskammer registriert und damit rechtens, konstatierte Schinnerer auf Nachfrage.

Bleibt nur noch der Verdacht, dass eine Wallhecke zerstört worden sein könnte. Auch in diesem Fall konnte Schinnerer Entwarnung geben: Es gebe zwar einen Wall und auch eine Hecke, aber sie genügten nicht den Anforderungen einer Wallhecke und stehen deshalb auch nicht unter Schutz.

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