STENUM Es mache ihm Spaß und er freue sich schon auf den Wahlkampf, meinte Christian Dürr, noch bevor ihn die Delegierten des FDP-Bezirksparteitags am Dienstagabend im Hotel Backenköhler als Spitzenkandidat auf den Schild gehoben hatten. Niedersachsen habe sich in vielen Bereichen unter der CDU/FDP-Regierung vorbildlich entwickelt, sagte der Ganderkeseer in einer kurzen Vorstellungsrede – unter anderem mit dem bundesweit stärksten Rückgang des Armutsrisikos. Die Konsolidierung der Landesfinanzen müsse fortgesetzt und eine Schuldenbremse eingebaut werden. In Bremen sei inzwischen jeder Einwohner höher verschuldet als die Griechen. „Ich will keine Bremer Verhältnisse“, so der Chef der FDP-Landtagsfraktion.

Axel Konrad, von den Delmenhorster Liberalen frisch gekürter Kandidat, der erst kurz zuvor aus der CDU ausgetreten war und das FDP-Parteibuch noch nicht in der Tasche hat, konnte die Delegierten mit seinem Eintreten für mehr Engagement für innere Sicherheit und Kindertagesstätten nicht überzeugen. „Mit mir wird es keine Waffen- und keine Pferdesteuer geben“, sagte Konrad. In den verschiedenen Wahlgängen um die Listenplätze zwei, drei und fünf erhielt er allerdings maximal zehn der 45 abgegebenen Stimmen.

Eine Schlappe musste auch Sebastian Fröhlich einstecken. Der Bezirksgeschäftsführer der Oldenburger Liberalen fiel bei der Wahl für Platz 3 der Bezirksliste, der durchaus noch für den Einzug in den Landtag reichen könnte, falls die FDP die Fünf-Prozent-Hürde überspringen sollte, glatt durch. Er wurde schließlich auf dem vierten Rang einsortiert.

Der Vorsitzende des FDP-Bezirksverbandes Osnabrück, Jens Beeck, der am Parteitag teilnahm, sicherte den Oldenburger Kandidaten die Unterstützung seines Bezirks zu.  

Wolfgang Loest Redaktionsleitung / Redaktion Ganderkesee
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