DUISBURG Rostock hat die besten Chancen. Duisburg ist mit einem Sieg gegen Essen ebenfalls durch.

Von Torsten Teichert

Trainer Volker Finke liegt zum Abschied mit seinem SC Freiburg auf der Lauer, in Rostock und Duisburg werden offiziell keine Aufstiegsfeiern vorbereitet. Beim Saisonfinale der Zweiten Fußball-Bundesliga am Sonntag gehören Radio und Rechenschieber wieder einmal zur Grundausstattung, schließlich bangen auch noch vier Teams um den Klassenerhalt. „Wir müssen erst unsere Hausaufgaben erledigen, dann werden wir horchen, was auf den anderen Plätzen los ist“, meinte Finke.

Die Lage sei günstiger als im Vorjahr, als sein Team am Schlusstag an drei Kontrahenten hätte vorbeiziehen müssen: „Diesmal müssen wir nur einen Platz gutmachen.“ Hansa Rostock (gegen Unterhaching) hat zwei Zähler und drei Tore Vorsprung, der MSV Duisburg (gegen Essen) ist punktgleich und neun Treffer besser als die Breisgauer. Finke, der nach 16 Jahren in Freiburg gehen muss, möchte neben dem sportlichen Coup „noch einmal ein warmes Gefühl mit den Fans erleben“.

Im Ostseestadion lässt Trainer Frank Pagelsdorf keine Ergebnisse der Konkurrenz auf der Anzeigetafel einblenden, lässt sich selbst aber vom Assistenten Perry Bräutigam informieren. „Ob ich mir im Aufstiegsfall ein Glatze scheren lasse? Ich schließe nichts aus“, meinte Pagelsdorf. Mit nur zwei Siegen in acht Heimpartien in diesem Jahr wurden die Hansa-Fans zuletzt wenig verwöhnt.

Im Tabellenkeller können sich von den vier punktgleichen Vereinen Rot-Weiß Essen (-3 Tore), der SpVgg Unterhaching (-14), Kickers Offenbach (-17) und Carl Zeiss Jena (-17) noch zwei retten. Die Ansetzungen sprechen gegen Essen und Unterhaching, die bei den Aufstiegsfavoriten antreten.

„Wer der Favorit in diesem Spiel ist, ist klar. Aber wir werden uns nicht ergeben“, so RWE-Coach Lorenz-Günther Köstner vor dem Spiel beim MSV Duisburg: „Ich versuche, den Druck von der Mannschaft zu nehmen und keine Hektik, Nervosität oder Angst aufkommen zu lassen.“ MSV-Trainer Rudi Bommer versucht es mit den gleichen Mitteln. „Ich bin überzeugt, dass wir den letzten Schritt gehen“, sagt er. Bei einem Sieg ist den Zebras die Bundesliga-Rückkehr nicht mehr zu nehmen.

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