HANNOVER HANNOVER - Deutschland hat gewählt – die Verantwortlichen des Fußball-Niedersachsenligisten VfL Oldenburg taten dies bereits vor gut zwei Wochen. Und der Kurswechsel, in Zukunft auf den neuen Coach Frank Claaßen und ein deutlich offensiveres Spielsystem als zuvor zu setzen, entpuppt sich immer mehr als gute Wahl. Nach zwei Siegen in Folge erspielten sich die Grünen gestern ein 2:2 (2:2) bei Sachsenross Hannover.

„Mit dem Engagement und der Laufbereitschaft bin ich wieder sehr zufrieden“, lobte Claaßen. „Allerdings haben wir letztlich zwei Punkte liegen gelassen, weil wir mit ein bisschen mehr Cleverness sogar hätten gewinnen können.“ Zunächst machten die Oldenburger da weiter, wo sie beim 4:0-Heimsieg gegen Lingen aufgehört hatten.

Der abermals starke Sebastian Schröer hatte sich auf der rechten Außenbahn mit einem Solo geschickt durchgesetzt und derart passgenau quergelegt, dass Thomas Goch nur noch zum 1:0 (7.) einschieben brauchte. Durch viele Unterbrechungen kam der VfL bei seinem Tempofußball aber aus dem Rhythmus, so dass der Hannoveraner Spielertrainer Patrick Werner – vor dem Claaßen vorab extra gewarnt hatte – das 1:1 erzielte (24.). Er tankte sich über links durch und überlistete den chancenlosen VfL-Keeper Lutz Schwarzkopf (Claaßen: „Er hat ganz stark gehalten und vor allem bei Standards viel runtergepflückt“) mit einem überlegten Schlenzer ins lange Eck. Kurz darauf brachte Werner aus dem Gewühl und stark abseitsverdächtiger Position heraus die Gastgeber sogar mit 2:1 in Front (37.).

Unmittelbar vor der Pause profitierte Manuel Schicke aber vom Offensivdrang Schröers und vollendete dessen Flachpass zum 2:2. Nach der Pause erarbeitete sich der VfL mehrere Überzahlsituationen. Die beste vergab Michael Vögel. Wie in der Vorwoche fedelte der Stürmer im Strafraum ein. Claaßen: „Doch statt sich erneut fallen zu lassen, nachdem der Torwart ihm in die Beine gegriffen hatte, lief er weiter und vertändelte – schade.“

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