Lübeck Lange hatten die Regionalliga-Fußballer des VfB Oldenburg am Freitagabend zumindest auf einen Punkt gehofft. Beim Aufsteiger VfB Lübeck setzte es jedoch eine bittere 1:2 (1:1)-Niederlage. „Uns hat am Ende wohl die Kraft gefehlt“, sagte VfB-Stürmer Pierre Merkel, der die Gäste nach 70 Minuten in Führung geschossen hatte.

VfB-Trainer Kristian Arambasic hatte seine Mannschaft im Vergleich zum Heimspiel am vergangenen Sonntag leicht verändert. Statt Christopher Braun spielte Paul Kosenkow, für den verletzten Mansur Faqiryar stand Jannik Zohrabian im Tor.

Von Beginn bestimmten die Gastgeber das Tempo, Oldenburg hatte Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Die erste Chance für den Aufsteiger vergab Finn Lasse Thomas nach 20 Minuten. Er schob den Ball frei vor dem Tor am linken Pfosten vorbei. Nach 37 Minuten klatschte dann ein Schuss von Stefan Richter an die Latte des Oldenburger Tores. Die Gäste agierten zu hektisch und leisteten sich im Spielaufbau zu viele Fehler.

Nach Wiederanpfiff waren die Gäste bemüht, aber zunächst wenig zwingend. Gefährlich wurde es nur vor Zohrabian, als Franko Uzelac einen Schuss von Henrik Sirmais knapp über das Tor abfälschte (54.). Doch die Bemühungen des VfB sollten sich auszahlen. Nach Vorarbeit von Nils Laabs scheiterte Merkel zunächst an Lübecks Torwart Jonas Toboll, stocherte den Ball dann aber zum 1:0 über die Linie (70.).

Die Freude währte jedoch nicht lange. Nur drei Minuten später entschied Schiedsrichter Adrian Höhns nach einem Zweikampf zwischen Mohamed Aidara und Lübecks Moritz Marheineke auf Elfmeter für die Gastgeber. Stefan Richter ließ Zohrabian keine Chance (74.).

In der 87. Minute nutzte Lukas Knechtel die Hektik in der Abwehr der Gäste und drosch den Ball unhaltbar zum 2:1 in die Maschen. Oldenburgs Moritz Steidten war bedient: „Wenn du hier 1:0 in Führung gehst, dann musst du das auch nach Hause schaukeln.“

VfB: Zohrabian – Steidten, Grashoff, Merkel, Kosenkow (69. Minns), Uzelac (90. Braun), Samide (82. Aziri), Tönnies, Laabs, Canizalez, Aidara.

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