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Leverkusen Bremen bangt, Bremen zittert. Eines jedoch ist bei Werder unerschütterlich: die Nibelungentreue zu Trainer-Denkmal Thomas Schaaf. „Ja! Natürlich!“ – die Antwort von Geschäftsführer Thomas Eichin auf die Frage, ob Schaaf im Amt bleibt, ließ keine Interpretationsmöglichkeiten offen. Eichin legte zur Verdeutlichung noch einen nach: „Es wird in dieser Hinsicht auch keine Gespräche geben.“ Punkt. Ende. Null Diskussionen. Eichin: „Ein Trainerwechsel wäre in dieser Situation so oder so Nonsens. Unsere Marschroute ist, mit Thomas Schaaf die Klasse zu halten und die Saison zu Ende zu bringen.“

Keiner indes verkennt nach dem 0:1 (0:1) in Leverkusen den Ernst der Lage an der Weser. Die Serie nicht gewonnener Spiele wuchs nach Stefan Kießlings Treffer durch einen umstrittenen Foulelfmeter (35. Minute) auf zehn. Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte nach einem Zweikampf zwischen Torwart Sebastian Mielitz und dem zuvor wohl im Abseits stehenden Leverkusener Sidney Sam zuerst auf Abstoß, nach Rücksprache mit Assistent Christian Dietz dann aber auf Elfmeter entschieden. Vom Relegationsplatz ist der viermalige deutsche Fußballmeister nun nur noch zwei Punkte entfernt.

Warum also der unerschütterliche Glaube, dass Schaaf noch der Richtige ist? Eichin: „Weil er sehr akribisch arbeitet. Er ist sehr kämpferisch. Die Mannschaft hört ihm zu und nimmt es auch an.“

Klare Worte kommen auch von Schaaf selbst. „Ich glaube, ich habe keinen erkennbaren Sprachfehler“, wies er einen Fragesteller zurecht, der partout und wiederholt wissen wollte, ob Schaaf seinen bis Ende kommender Saison laufenden Vertrag erfüllen werde.

Werder verhält sich also erneut antizyklisch in der Krise, aber auch knallhart. Die Suspendierung der Profis Marko Arnautovic und Eljero Elia war ein deutliches Signal: Solche Disziplinlosigkeiten lässt sich an der Weser keiner gefallen. Kapitän Clemens Fritz wollte zu der nächtlichen Autobahnaffäre seiner Kollegen nichts sagen: „Da fehlen mir die Worte.“ Denn gerade jetzt sind Einheit und absoluter Zusammenhalt gefragt.

Vorbildlich agierten die Werder-Fans unter den 30  210 Zuschauern in Leverkusen. Sie feierten Schaaf und das kämpferisch auftretende Team, dem aber fast jegliche Offensivkraft fehlte, noch 30 Minuten nach dem Schlusspfiff. „Sie haben ein feines Gespür“, meinte Eichin. Genau diesen Zusammenhalt brauche man jetzt, sagte der 46-Jährige mit Blick auf das Abstiegs-Endspiel gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Sonnabend. „Das ist für mich bewegend“, sagte Mediendirektor Tino Polster zur Allianz mit den Fans. Felix Kroos sprach von einem „Gänsehautmoment“.


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