OLDENBURG An Ende fehlte Kraft und auch ein bisschen Glück: Trotz der bislang vermutlich besten Saisonleistung haben die Oberliga-Fußballer des VfL Oldenburg am Sonnabend ihr Auswärtsspiel beim SV Bavenstedt mit 2:3 verloren.

Noch nie war der Tabellenletzte allerdings so nahe dran, den ersten Punkt in der laufenden Saison einzufahren. Die Gäste präsentierten sich läuferisch und spielerisch stark. „Ich glaube, wir hatten in allen bisherigen Spielen zusammen nicht so viele Chancen wie gegen Bavenstedt“, sah VfL-Co-Trainer Steffen Janßen eine offensiv ausgerichtete Oldenburger Mannschaft.

Janßen hatte sein Team taktisch umgestellt, statt Libero und einer Spitze vertraute er einer Vierer-Kette und zwei Spitzen. Und diese Umstellung zahlte sich aus. „Wir hatten vor allem in der ersten Halbzeit die Partie unter Kontrolle und haben uns endlich mal Chancen erspielt“, freute sich der Co-Trainer über den Auftritt seines Teams.

Eigentlich hätte der VfL in Führung gehen müssen. Riebau, Weber, Harings und auch Pflug vergaben jedoch klare Torchancen. Und so war es der Gastgeber, der nach einem Freistoß in der 28. Minute den ersten Treffer des Spiels erzielte. Der VfL ließ sich davon jedoch nicht entmutigen, spielte weiter druckvoll nach vorne – und wurde in der 33. Minute durch den Treffer von Nicolas Hofmann belohnt.

Auch in der zweiten Spielhälfte bestimmten die Oldenburger weiter das Spiel. In der 61. Minute erzielte Daniel Kulbatzki schließlich den Treffer zum 2:1 für die Gäste – die erste Führung für den VfL in dieser Saison. Anschließend kam es jedoch zum Bruch im Spiel des VfL. In der 67. Minute musste Sebastian Schlumberger verletzungsbedingt ausgewechselt werden. „Durch die notwendige Umstellung kam Unruhe ins Spiel“, sagte Janßen. Die Gastgeber nutzten dies aus und drehten das Spiel mit den beiden Treffern, jeweils nach einem Konter, in der 78. und 85. Minute noch um.

„Klar ist die Enttäuschung riesengroß“, betonte Janßen, und bringt die Niederlage auf eine nüchterne Formel: „Wenn man unten steht, kommt eben auch noch Pech dazu.“

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