OLDENBURG Die Gäste aus Havelse standen kompakt. Beide Teams verzeichneten jeweils eine Großchance.

von torben rosenbohm OLDENBURG - Ein kurzer Disput um die angeblich beste Chance im Spiel war wohl noch das Aufregendste, was sich zwischen den Fußball-Niedersachsenligisten VfL Oldenburg und TSV Havelse ereignet hatte. Am Ergebnis von 0:0 änderte aber auch dieser Verbal-Aufreger nichts mehr, so dass letztlich doch Einigkeit im Urteil herrschte.

„Das Ergebnis geht in Ordnung“, lautete das Fazit von Gäste-Coach Jürgen Stoffregen – VfL-Trainer Frank Claaßen, der seine Serie auf drei Spiele ohne Niederlage ausbaute, nickte das ab: „Dem kann ich zustimmen.“

90 Minuten lang boten beide Mannschaften den 350 Beobachtern ein für Taktik-Puristen durchaus sehenswertes Spiel, das Freunden rasanter Offensiv-Duelle allerdings quer im Magen gelegen haben dürfte.

Der VfL musste personell früh zu Umbaumaßnahmen greifen, denn VfL-Abwehrchef Ulf Kliche knickte bei einem Zweikampf unglücklich mit dem Knie zur Seite und humpelte nach zehn Minuten vom Feld. „Es ist zu früh für eine Diagnose“, so Claaßen, „allerdings sah das nicht gut aus.“ So kam schließlich Nico Petrillo nach seiner Verletzungspause zum Einsatz.

Die Oldenburger erarbeiteten sich durchaus passable Möglichkeiten, bei denen allerdings die letzte Entschlusskraft fehlte – mit Ausnahme der 12. Minute, als Sebastian Ferrulli aus kurzer Distanz am Gäste-Keeper scheiterte.

Auch die kompakt agierenden Gäste hatten eine Chance, deren Verwertung in die Kategorie „Pflichtaufgabe“ gehört. In der 58. Minute schoss Daniel Njitraj fulminant in Richtung VfL-Tor, und in einer Mischung aus Glanzparade und Überlebens-Impuls rettete Lutz Schwarzkopf, der einen sicheren Rückhalt darstellte. „Ich habe kein Torwart-Problem gesehen“, so Claaßen, der sich in Sachen Torhüter-Verpflichtung zurück hielt.

„Mir ist es momentan wichtig, dass wir Schritt für Schritt voran kommen“, erklärte Claaßen resümierend, „daher bin ich heute nicht unzufrieden. Natürlich möchte ich vor allem die Heimspiele gewinnen, aber mit dem Punkt kann ich leben.“

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