Elsflether Werft kurz vor Insolvenz
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Elsflether Werft kurz vor Insolvenz

Jeddeloh /Bremen Mit einem strukturierten Defensivkonzept, viel Einsatz und effizienter Chancenverwertung haben die Regionalliga-Fußballer des SSV Jeddeloh den zweiten Sieg in Folge geholt. Mit 3:1 (2:1) setzten sich die Ammerländer am Samstag vor 661 Zuschauern auf Platz 11 bei der favorisierten U 23 von Werder Bremen durch.

Die Gastgeber hatten von Beginn an die größeren Spielanteile, die Jeddeloher machten die Räume eng und versuchten, über Konter zum Erfolg kommen. Der Plan von SSV-Trainer Key Riebau ging auf: Nach zehn Minuten schalteten die Ammerländer schnell um, Thorsten Tönnies leitete den Ball weiter auf Florian Stütz, der zum 1:0 traf.

Auch danach blieben die Bremer das feldüberlegene Team, die besseren Chancen hatten aber die Jeddeloher. Kurz vor der Pause führte eine Unaufmerksamkeit zum Ausgleich. Nach einer Ecke reagierte Werders Malte Karbstein am schnellsten und erzielte das 1:1 (44.).

Noch vor dem Halbzeitpfiff schlugen die Jeddeloher aber zurück. Stütz zeigte bei einer Annahme 20 Meter vor dem Tor seine technische Klasse und traf per Direktabnahme in den Winkel zur 2:1-Führung für den SSV. „Florian hat momentan einen Lauf und trifft viele solcher Schüsse“, lobte Riebau. Kurz nach Wiederbeginn führte Jeddelohs Kapitän Kevin Samide einen Freistoß schnell aus und schickte Tönnies auf die Reise. Dessen Flanke vollendete Fabian Istefo zum 3:1 (48.).

Die große Bremer Schlussoffensive blieb aus. Etwas Glück hatten die Jeddeloher nur bei einem Lattentreffer von Simon Straudi (70.). Die Werder-Reserve musste auf einige Leistungsträger verzichten: Neben Torjäger Josh Sargent, der mit der Profimannschaft beim Testspiel in Cloppenburg im Einsatz war, fehlten auch die Junioren-Nationalspieler Julian Rieckmann, Manuel Mbom und Jan-Niklas Beste.

Bei den Jeddelohern herrschte Zufriedenheit:  „Unser Plan ist komplett aufgegangen“, freute sich Doppeltorschütze Stütz. „Das heute war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung“, meinte Coach Riebau. Bereits an diesem Mittwoch (19 Uhr) tritt seine Mannschaft zum nächsten Ligaspiel beim FC St. Pauli II an.

SSV: Meyer - Ziga, Hahn, Burdenski, Minns, Stütz (68. Fredehorst), Samide (90. Gnerlich), Lindemann, Istefo, Ghawilu (88. Kaiser), Tönnies.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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