Osnabrück Der VfL Osnabrück will seiner an Überraschungen reichen Pokal-Historie ein weiteres Kapitel hinzufügen und Fußball-Bundesligist RB Leipzig aus dem Cup-Wettbewerb werfen. „Wir wollen ein ganz, ganz ekeliger Gegner sein“, sagte VfL-Coach Daniel Thioune am Freitag vor dem Duell an der Bremer Brücke an diesem Sonntag (15.30 Uhr). Dass der Erstligadritte der Vorsaison seinen Kader noch einmal verstärkt hat, hat für Thioune keine Bedeutung. „Die Marktwerte beider Teams spielen auf dem Platz keine Rolle“, sagte der Ex-Profi, der mit seiner Mannschaft mit einem Sieg und einer Niederlage in die Zweitliga-Saison gestartet ist.

Die Osnabrücker setzen vor allem auf den Heimvorteil. Beim Pokal-Duell beider Teams im Jahr 2015 fielen die Anhänger der Lila-Weißen allerdings negativ auf. Obwohl der VfL mit 1:0 führte, flog aus dem Fanblock der Osnabrücker in der 71. Minute ein Feuerzeug auf den Platz und traf Schiedsrichter Martin Petersen. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen und für Leipzig gewertet.

Für die Neuauflage am Sonntag haben die Geschehnisse von damals laut Thioune aber keine Bedeutung mehr. „Das hat keine große Relevanz, ich blende das komplett aus“, sagte der Osnabrücker Trainer, der mit Leipzigs neuem Chefcoach Julian Nagelsmann gemeinsam den Trainerschein gemacht hat. Viel mehr Gedanken macht sicht Thioune über die personelle Situation, da in Manuel Farrona Pulido und Niklas Schmidt zwei weitere Spieler ausfallen.

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