Oldenburg Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg wartet weiter auf den ersten Sieg im Marschwegstadion nach der Winterpause. Gegen den Tabellenführer VfL Wolfsburg II musste das Team von Trainer Marco Elia beim 2:3 (0:0) die dritte Niederlage in diesem Jahr einstecken.

„Ein technisch gutes Spiel war auf dem Boden und bei dem Wind sicher nicht möglich“, stellte Marco Elia fest, „aber es war auf jeden Fall spannend. Wir waren bis auf die Gegentore stets auf Augenhöhe und trotz der Niederlage sicher nicht die schlechtere Mannschaft.“

Dabei hatten die 1092 Zuschauer nach 15 Sekunden den Torschrei auf den Lippen. Einen Schuss von Pascal Richter wehrte VfL-Torwart Phillip Menzel gerade noch zur Ecke ab. Der VfB hatte Pech, dass Kai-Bastian Evers schon nach sechs Minuten mit Verdacht auf Muskelfaseriss raus musste. Die Partie blieb vor der Pause chancenarm.

In der 50. Minute hielt VfB-Keeper Dominik Kiesel einen Freistoß aus 30 Metern von Anton Stach nicht fest. Den Abpraller drückte Jannis Heuer zur 1:0-Führung ein.

Der VfB reagierte gut. Erst scheiterte noch Pascal Richter, dann machte es Okan Erdogan besser und traf zum 1:1 (60.). Danach aber gerieten die Gastgeber in Unterzahl: Angelos Argyris holte Wolfsburgs Daniel Hanslik im Strafraum von den Beinen und sah die rote Karte. Den Elfmeter verwandelte Murat Saglam (77.). Trotz der nummerischen Unterlegenheit zeigte der VfB eine gute Moral. In der 84. Minute erzielte der eingewechselte Kifuta nach einer Flanke von Richter das 2:2. Elia war so begeistert von dem Treffer, dass er spontan auf das Spielfeld lief, um dem Torschützen zu gratulieren. Das gefiel Schiedsrichter Jost Steenken jedoch gar nicht, er verbannte den VfB-Trainer auf die Tribüne. Von dort aus musste er mit ansehen, wie Keeper Kisiel sich in der 87. Minute bei einer Flanke verschätzte und Michele Rizzi für den Tabellenführer zum glücklichen 3:2-Sieg traf.

„Das tut heute alles ganz besonders weh“, sagte ein frustrierter Lennart Madroch: „Wir sind auch in Unterzahl zurückgekommen und haben bis zum Umfallen gekämpft, um doch mit leeren Händen dazustehen.“

VfB: Kisiel - Volkmer, Erdogan, Argyris, Ndure - Evers (6. Suffner, 72. Kadiata), Madroch - Richter, Siala, Lukowicz - Steinwender (64. Kifuta).

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