Oldenburg Peter Godfrey, der das Interesse mehrerer Fußball-Regionalligisten geweckt hatte, wird nicht in Deutschland spielen können. Der Nigerianer ist inzwischen in sein Heimatland abgeschoben worden.

In der Hinrunde der Saison 2017/18 war Godfrey die Entdeckung in der Landesliga. Der Angreifer des TSV Oldenburg schoss in 13 Spielen 13 Tore. Der SSV Jeddeloh, der VfB und der VfL Oldenburg zeigten Interesse an dem 22-Jährigen. Jetzt stellte sich aber heraus, dass Godfrey keine Spielberechtigung für den TSV hatte. Als Nicht-EU-Ausländer hätte er einen festen Wohnsitz in Deutschland haben müssen, den er aber nie hatte.

Godfrey hatte 2015 in Portugal Asyl beantragt und dort eine Aufenthaltsberechtigung erhalten. Diese berechtigte ihn aber nicht dazu, sich in Deutschland aufzuhalten und Fußball zu spielen. Der TSV hatte bei der Anmeldung des Spielers beim Niedersächsischen Fußball-Verband eine gefälschte Meldeadresse in Oldenburg angegeben. In der Winterpause verschwand Godfrey von der Bildfläche. Die Bundespolizei hatte den Nigerianer bei der Rückreise nach Oldenburg Ende März in Offenburg festgenommen. Er wurde in sein Heimatland abgeschoben.

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