Nfv-Pokal
Oldenburger halten nur kurz mit

In der Anfangsphase spielte der VfL Oldenburg mutig auf und hätte in Führung gehen können. Danach bestimmten die Osnabrücker die Partie nach Belieben.

Bild: Piet Meyer
Entwischt: Osnabrücks Angriefer Marcos Alvarez (vorn) lässt Oldenburgs Andrik Zohrabian stehen. Alvarez erzielte am Mittwochabend das 1:0 für die Gäste.Bild: Piet Meyer
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Oldenburg Dieser Gegner war eindeutig eine Nummer zu groß für die Fußballer des VfL Oldenburg: Der Regionalliga-Aufsteiger unterlag dem Drittligisten VfL Osnabrück am Mittwochabend in der Qualifikationsrunde des NFV-Pokals zu Hause mit 0:2 (0:2). Vor der prächtigen Kulisse von 1000 Zuschauern im Hans-Prull-Stadion an der Alexanderstraße traf Marcos Alvarez in der 14. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 1:0 für die Osnabrücker. Anas Ouhaim machte schon in der 31. Minute alles klar.

Trotz der Niederlage zeigte sich Oldenburgs Trainer Dario Fossi „sehr zufrieden“ mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Ich wollte die Osnabrücker überraschen, das hat in den ersten fünf Minuten auch fast funktioniert. Der Freistoß zum 0:1 war dann nicht zu verteidigen“, meinte er. „Die Oldenburger haben uns mit ihrer offensiven Spielweise überrascht, da haben wir auch Glück gehabt. Ich habe dann meine Mannschaft umgestellt, um besser gegen das schnelle Umschaltspiel der Oldenburger verteidigen zu können“, sagte Osnabrücks Coach Daniel Thioune, der mit seiner Mannschaft nun im Viertelfinale am 3. Oktober auf den BSV Rehden (Regionalliga) trifft.

Nur in den Anfangsminuten der später einseitigen Partie waren die Oldenburger dem favorisierten Drittligisten ebenbürtig. Angreifer Conrad Azong zwang den Osnabrücker Keeper Philipp Kühn zu einer Fußabwehr (5. Minute), kurz danach setzte er einen Kopfball knapp neben das Tor der Gäste.

Nach dem ersten Tor der Osnabrücker wirkten die Platzherren geschockt und ängstlich. Bis zur Pause kamen sie nicht mehr wirkungsvoll vor das Tor der Gäste. Das war auch Fossi nicht entgangen. Der Oldenburger Coach forderte seine Mannschaft immer wieder auf, mutiger nach vorn zu spielen. Das versuchten seine Schützlinge nach Wiederbeginn auch, die routinierten Osnabrücker ließen aber Ball und Gegner laufen. Mehr als nötig taten die Gäste auf dem für sie ungewohnten Kunstrasen jedoch auch nicht mehr. „Ich hätte mir gewünscht, dass meine Mannschaft nach dem 2:0 mehr macht“, monierte Thioune dann die Spielweise der Osnabrücker, die von 450 mitgereisten Fans lautstark unterstützt wurden.

Kurz vor Schluss hatten die Oldenburger dann doch die Chance zum 1:2. Felix Schiller konnte nach einem Konter der Gastgeber den durchgelaufenen Azong im Strafraum am Torschuss hindern. „Dieses Tor hätte meine Mannschaft verdient gehabt. Sie hat in der zweiten Halbzeit alles gegeben und sich nie aufgegeben“, meinte Fossi.

Mittelfeldspieler Jonas Siegert war natürlich enttäuscht über die Niederlage, wies aber darauf hin, dass der Regionalliga-Aufsteiger gegen eine Profimannschaft gespielt habe. „Dafür haben wir das dann doch ganz gut gemacht“, meinte er.

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