Mehr als 200 Tote nach Explosionen in Sri Lanka
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Oldenburg Die Enttäuschung bei den Fußballern des Regionalligisten VfL Oldenburg über das Aus im Landespokal gegen den VfL Osnabrück währte am Mittwochabend nur kurz. Bei dem 0:2 hatte der Drittligist seine ganze Routine ausgespielt und so den Klassenunterschied deutlich gemacht, der Viertliga-Aufsteiger aus Oldenburg aber insgesamt gut dagegengehalten und eine Leistung gezeigt, die Mut für die kommenden Aufgaben macht.

„Man sollte nach so einer Niederlage nicht vergessen, dass wir vor drei Monaten noch in der Oberliga gespielt haben. Keiner unserer Spieler, die auf dem Platz standen, hat mehr als vier Regionalligaspiele gemacht“, meinte VfL- Trainer Dario Fossi. Er entpuppte sich übrigens als Fan der Osnabrücker: „Der VfL hat eine Riesentradition und Osnabrück ist eine Fußballstadt. Dieser Verein sollte eigentlich in der 2. Bundesliga spielen.“

Zugang Efkan Erdogan dagegen war sichtlich unzufrieden. Er war im Punktspiel gegen Eintracht Norderstedt (2:2) vom Platz gestellt worden und musste das Pokalspiel von der Tribüne aus verfolgen. „Drei Spiele Sperre für ein Foul, für das es eigentlich nur eine Gelbe Karte hätte geben dürfen, sind für mich nicht nachvollziehbar“, ärgerte sich der Mittelfeldspieler. Immerhin hat der Norddeutsche Fußballverband das Urteil präzisiert. Im Spiel beim Lüneburger SK (26. August) ist Erdogan wieder spielberechtigt.

Zufriedener war da schon VfL-Sportleiter Detlef Blancke. „Unsere Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht, sie hätte sogar in Führung gehen können. Man muss sehen, gegen wen wir gespielt haben. Osnabrück ist in der Dritten Liga ungeschlagen“, sagte Blancke und richtete den Blick auf den Liga-Alltag, in dem es an diesem Sonntag (17 Uhr, Hans-Prull-Stadion) gegen den Spitzenreiter TSV Havelse geht. „Wir haben in dieser Saison nur ein schlechtes Spiel gemacht, das war bei VfL Wolfsburg II. Wir werden immer für unsere guten Partien gelobt, wir müssen jetzt aber auch einmal gewinnen.“

Das nächste Auswärtsspiel der Oldenburger beim Lüneburger SK am 26. August soll indes auf Sport 1 live im Fernsehen gezeigt werden. Die Übertragung soll nach den Plänen des Fernsehsenders um 17 Uhr beginnen, als Anstoßzeit ist bis jetzt 17.15 Uhr vorgesehen. Es wäre die erste Fernsehübertragung eines Spiels der Fußballer des VfL Oldenburg. In der vergangenen Saison wurde ein Spiel des Stadtrivalen VfB von Sport 1 übertragen. Damals zeigte der Sender die Partie beim VfB Lübeck (0:2).

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