Oldenburg Die beiden Oldenburger Fußball-Regionalligisten VfB und VfL haben in der ersten Runde des NFV-Pokals richtige Kracher gezogen. Der NFV hat den Pokal in diesem Jahr in zwei Wettbewerbe aufgeteilt. Dabei spielen VfB, VfL und SSV Jeddeloh im Wettbewerb der Dritt- und Regionalligisten.

Der VfB empfängt wie schon in der Vorsaison den Drittligisten SV Meppen. Vor einem Jahr setzten sich die Oldenburger in der ersten Runde überraschend mit 2:0 durch. Aufsteiger VfL wird den Drittligisten VfL Osnabrück zu Gast haben. Die Osnabrücker waren bereits vor zwei Jahren im Pokal im Stadion an der Alexanderstraße der Gegner. Damals gewannen sie vor mehr als 700 Zuschauern noch unter Trainer Joe Enochs im Achtelfinale 2:0 und holten schließlich den NFV-Pokal.

„Der VfL Osnabrück ist eine gute Adresse. Das ist das perfekte Los, vor zwei Jahren hat das Spiel richtig Spaß gemacht“, freut sich VfL-Sportleiter Detlef Blancke auf die Neuauflage. „Wenn wir schon gegen einen Drittligisten spielen müssen, wäre mir Eintracht Braunschweig lieber gewesen“, hadert VfL-Trainer Dario Fossi dagegen mit der regionalen Auslosung.

Der VfB Oldenburg schien mit dem 2:0 gegen Meppen vor einem Jahr eine vielversprechende Saison einzuleiten, konnte die Leistung aus diesem Pokalspiel aber nur ganz selten wiederholen. „Meppen ist sicherlich der stärkste Gegner, dafür ist es aber auch ein Derby mit viel Tradition“, sieht VfB-Sportleiter Andreas Boll dem Pokalkracher mit gemischten Gefühlen entgegen.

Der NFV hatte die erste Pokalrunde auf den 8. August terminiert. Da die beiden Oldenburger Mannschaften aber nicht am selben Tag spielen sollen, wird eine der beiden Partien auf einen noch nicht bekannten Termin verlegt.

Der SSV Jeddeloh hat in der ersten Runde ein Freilos gezogen und empfängt im Viertelfinale den Sieger der Partie VfB gegen Meppen. „Es ist schön, dass wir dann ein Heimspiel haben. Der Gegner ist mir egal. Gegen den VfB wäre es ein schönes Derby, Meppen ist im Bezirk die stärkste Mannschaft“, sagt Jeddelohs Trainer Key Riebau.

Sollte dem VfL Oldenburg gegen Osnabrück eine Überraschung gelingen, heißt der Viertelfinalgegner BSV Rehden.

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