Oldenburg So mies wie das Wetter, so mies war auch die Leistung, die die Regionalliga-Fußballer des VfB Oldenburg am Donnerstag im Heimspiel gegen den TSV Havelse boten. Die Mannschaft von Trainer Stephan Ehlers zeigte einmal mehr ihr schwaches Heimgesicht, bot den 902 Zuschauern kaum eine Chance auf eine Erwärmung und muss sich nach der 0:2-Pleite gegen den Tabellennachbarn weiterhin größere Sorgen um den Klassenerhalt machen. Schon am Ostermontag (14 Uhr, Marschwegstadion) geht es gegen Altona 93 weiter.

„Es haben viele Dinge einfach nicht funktioniert“, stellte der VfB-Trainer fest. Sein Team hat in diesem Jahr einerseits alle drei Auswärtsspiele gewonnen, aber andererseits nun im dritten Heimspiel (zuvor 0:1 gegen Lüneburger SK, 1:3 gegen SSV Jeddeloh) auch die dritte Niederlage kassiert.

Wer nach der Pleite gegen den LSK im Januar geglaubt hatte, dass es nicht mehr schlechter gehen würde, der musste sich sogar jetzt eines eines Besseren belehren lassen. Sang- und klanglos ergaben sich die Gastgeber ihrem Schicksal und kamen am Gründonnerstag auf keinen grünen Zweig.

Nur kurz vor und nach der Pause schien es so, als wenn die Ehlers-Truppe zeigen wollte, wer Herr im Marschwegstadion ist, doch der kleine Angriffswirbel verflog wieder.

Havelse nutzte den Raum und erspielte sich mehr Spielanteile. Die 61. Minute versetzte den VfB-Anhang schließlich in Schockstarre. Nach einem relativ harmlosen Angriff der Gäste bekamen die Oldenburger das Spielgerät nicht unter Kontrolle, und Keeper Hrvoje Bukovski krönte die schwache Vorstellung in der 61. Minute, als er einen Kopfball von Yannik Jaeschke, den er eigentlich schon sicher zu haben schien, unter leichter Bedrängnis zum 0:1 durch die Hände flutschen ließ.

Das kuriose Tor brachte die verunsichert wirkenden Oldenburger noch mehr aus dem Tritt. Die Gäste profitierten von vielen Fehlern, durften sich immer wieder mit Kurzpässen durch die Reihen kombinieren und versetzten dem taumelnden Gegner mit dem 2:0 durch Noah Plume den K.o. (73.). „Im heimischen Stadion muss man einfach anders auftreten“, sagte Ehlers: „Am Montag bekommen die Spieler Gelegenheit, alles besser zu machen.“

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