Oldenburg Nächster Triumph für den VfB: Mit einem Arbeitssieg gegen den Lüneburger SK haben die Regionalliga-Fußballer aus Oldenburg am Sonntagnachmittag im heimischen Marschwegstadion ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen bestätigt und ihre kleine Erfolgsserie auf nun neun Punkte aus drei Spielen ausgebaut. Vor 1391 Zuschauern setzte sich das Team von Trainer Alexander Kiene im Marschwegstadion gegen den nur mit einem Ersatztorwart sowie zwei Feldspielern auf der Bank angetretenen und damit nun dreimal in Folge punktlosen LSK mit 3:2 (1:1) durch, hätte aber durchaus höher gewinnen.

Der VfB begann forsch und kam schon nach 75 Sekunden zur ersten guten Chance. Nach einem langen Ball auf Ibrahim Temin legte dieser im Strafraum zurück auf Kifuta Kiala Makangu, doch dessen Schuss wurde abgefälscht und landete im Toraus. Die folgende Ecke brachte aber das frühe 1:0. Temin schoss aus dem Hintergrund und traf (2. Minute).

Wenig später hätten die Oldenburger das 2:0 nachlegen können, doch ein etwas zu schlampig ausgeführter Querpass von Kifuta auf den mitgelaufenen Enis Bytyqi wurde von LSK-Keeper Ole Springer abgefangen (5.), ehe auf der anderen Seite ebenfalls ein Eckball schon fast zum Ausgleich geführt hätte. Temin blockte einen Kopfball aber auf der Linie ab (10.) und zeigte sich kurz darauf wieder im gegnerischen Strafraum etwas zu verspielt (13.).

In der 22. Minute fiel jedoch der Ausgleich. Wiederum nach einer Ecke kam Gästekapitän Lukas Pägelow viel zu frei zum Kopfball und bugsierte die Kugel hammerhart ins Netz.

Danach blieben Torraumszenen Mangelware, bis ein Schuss von Temin von Springer pariert wurde (35.) und VfB-Keeper Dominik Kisiel einen Versuch aufs kurze Ecke sicher hielt (37.). In der Endphase der ersten Halbzeit gelang Pascal Steinwender der 2:1-Halbzeitstand, als er nach einer eher unfreiwilligen, aber doch guten Ablage von Bytyqi durchstartete und den Ball im Tor versenkte (43.).

Nach dem Seitenwechsel hatte der VfB Glück, dass die Gäste einen guten Angriff nicht ordentlich zu Ende spielten (50.), dann aber Pech, dass Kifuta wenig später nicht das 3:1 machte (53.). Danach war Kisiel wiederum zweimal bei guten Möglichkeiten der Lüneburger auf dem Posten (63., 68.), ehe die Oldenburger es mehrmals verpassten, den Sack zuzumachen.

Nach vergebenen Chancen von Steinwender (70., 73.) und einem Lattenkracher des eingewechselten Maik Lukowicz stellte erst Nico Matern die Weichen auf Sieg. In der 79. Minute versenkte er den Ball sehenswert aus rund 30 Metern mit Berührung der Unterkante der Latte zum 3:1 im Tor der Lüneburger. Dem LSK gelang zwar noch spät der Anschlusstreffer durch Thorben Deters (90.), doch die drei Punkte blieben in Oldenburg.

VfB Oldenburg: Kisiel - Volkmer, Evers, Kalinowski, Ndure - Matern (90.+1 Suffner), Posipal - Steinwender, Bytyqi (69. Lukowicz), Temin - Kifuta (84. Erdogan).

Tore: 1:0 Temin (2.), 1:1 Pägelow (22.), 2:1 Steinwender (43.), 3:1 Matern (79.), 3:2 Deters (90.).

Schiedsrichter: Mario Birnstiel (Petershütte).

Zuschauer: 1391.

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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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