Oldenburg Die lange Spielpause aufgrund der Corona-Pandemie neigt sich beim Fußball-Regionalligisten VfB Oldenburg dem Ende zu. Der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) setzte das noch ausstehende Landespokal-Halbfinale der Oldenburger gegen den Ligarivalen BSV Rehden für Sonntag, 16. August, an. Anpfiff im Marschwegstadion soll um 15 Uhr sein. Mit der Partie schließt sich ein Kreis. Das bislang letzte Pflichtspiel hatte der VfB am 23. Februar dieses Jahres bestritten – es war ein Punktspiel gegen Rehden (3:1).

„Wir hatten uns mit den Rehdenern auf den 16. August verständigt. Schön, dass dies nun vom Verband akzeptiert wurde“, sagte der Sportliche Leiter des VfB, Frank Claaßen. Wie viele Zuschauer ins Marschwegstadion dürfen (derzeit sehen die Regeln für solche Fälle 500 vor), ist derzeit noch offen. Voraussichtlich wird sich das niedersächsische Innenministerium in den kommenden Tagen noch zu Veranstaltungen dieser Art äußern.

Der Sieger des Spiels Oldenburg - Rehden hat im Landespokal-Finale Heimrecht. Das Endspiel soll am Samstag, 22. August, stattfinden und in den sogenannten „Finaltag der Amateure“ eingebettet werden. An dem Tag finden bundesweit die Landespokal-Endspiele statt, sie werden von der ARD in mehreren Konferenzen übertragen. Die Sieger nehmen an der ersten Runde des DFB-Pokals 2020/21 teil.

Das andere Landespokal-Halbfinale TSV Havelse - Eintracht Braunschweig ist noch nicht terminiert, könnte in den nächsten Tagen aber auch für den 16. August angesetzt werden. Gewinnen die Braunschweiger, wäre der andere Finalist – möglicherweise der VfB Oldenburg – schon vor dem Endspiel am 22. August für den DFB-Pokal qualifiziert. Denn die Braunschweiger schafften den Aufstieg in die 2. Bundesliga und sind daher schon fest im DFB-Pokal dabei. Das Teilnahmerecht ginge also unabhängig vom Ausgang des Endspiels auf den anderen Finalisten über.

Die Erstrunden-Paarungen des DFB-Pokals werden an diesem Sonntag (18.30 Uhr/ARD) in der „Sportschau“ ausgelost. Da bis dahin die Landespokal-Sieger noch nicht feststehen, wird auf den Loskugeln mit Platzhaltern gearbeitet – ein Stückchen Oldenburg ist also schon dabei, wenn gezogen wird. Die erste Runde im DFB-Pokal wird zwischen dem 11. und 14. September ausgetragen. Zum bislang letzten Mal hatte der VfB im Jahr 2011 an dem Wettbewerb teilgenommen, damals verloren die Oldenburger im Marschwegstadion mit 1:2 gegen den damaligen Bundesligisten Hamburger SV.

Da der NFV zwei Amateurclubs in den DFB-Pokal entsenden darf, gibt es einen oberen (für Dritt- und Regionalligisten) und einen unteren (für Oberligisten und Bezirkspokalsieger) Landespokal-Wettbewerb. Im unteren Wettbewerb sind die noch ausstehenden Halbfinals SC Spelle-Venhaus - MTV Gifhorn und Eintracht Celle - FC Hagen/​Uthlede beide für Samstag, 15. August, angesetzt. Das Finale findet am 22. August statt, der Sieger erreicht den DFB-Pokal.

Beim VfB beginnt indes an diesem Mittwoch offiziell die Vorbereitung auf die Saison 2020/21. Der neue Trainer Dario Fossi hatte in den vergangenen Tagen nur zu freiwilligen Trainingseinheiten eingeladen. Wann die ersten Punktspiele bestritten werden, steht noch nicht fest.

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Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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